Pallade Veneta - Bericht: Volkswagen will 2000 Stellen bei Software-Tochter Cariad streichen

Bericht: Volkswagen will 2000 Stellen bei Software-Tochter Cariad streichen


Bericht: Volkswagen will 2000 Stellen bei Software-Tochter Cariad streichen
Bericht: Volkswagen will 2000 Stellen bei Software-Tochter Cariad streichen / Foto: Ronny Hartmann - AFP

Der Autohersteller Volkswagen will einem Medienbericht zufolge 2000 Stellen bei seinem Software-Tochterunternehmen Cariad streichen. Der Vorstand habe einem entsprechenden Konzept in einer Sitzung zugestimmt, berichtete das "Manager Magazins" am Freitag. Der Stellenabbau sei Teil eines Sanierungsplans für Cariad und soll demnach 2024 beginnen.

Textgröße ändern:

Cariad ist für die Software-Entwicklung bei Volkswagen zuständig. So soll das Unternehmen eine einheitliche Software-Plattform für die verschiedenen Volkswagen-Marken entwickeln.

Cariad hatte in der Vergangenheit wiederholt Zeitpläne verpasst. So muss der Marktstart des neuen VW-Elektroautos Trinity Presseberichten zufolge wegen Problemen bei der Software-Entwicklung verschoben werden. Die dadurch verzögerten Modellanläufe kosteten den Konzern dem "Manager Magazin" zufolge Milliardenbeträge.

Der Betriebsrat der Cariad kündigte bereits Widerstand gegen den Personalabbau an. "Es geht jetzt darum, die Software für die neuen Modelle möglichst schnell fertig zu bekommen", zitierte das "Manager Magazin" Betriebsratschef Stefan Henze. "Da brauchen wir jeden Mann und jede Frau."

L.Bufalini--PV

Empfohlen

Bill Gates warnt vor Zunahme von KI-gestützten Cyberangriffen

Microsoft-Gründer Bill Gates hat vor einer Zunahme von KI-gestützten Cyberangriffen im kommenden Jahr gewarnt. Die Gefahr einer außer Kontrolle geratenen Künstlichen Intelligenz bestehe in den kommenden Jahren eher nicht, sagte Gates am Sonntag dem US-Sender ABC News. Viel größer sei die Gefahr, dass "schlechte Menschen" KI-Systeme ohne Schutzvorkehrungen für Cyberangriffe oder Bioterrorismus nutzten.

Angriffe auf Flughafen: Reiche muss Rückflug von Konferenz in Riad umplanen

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) nimmt inmitten der anhaltenden Angriffe der Huthi-Miliz auf Flughäfen in Saudi-Arabien an einer Energiekonferenz in der saudiarabischen Hauptstadt Riad teil - und muss nun ihre Rückreise umplanen. Aufgrund der Sperrung des internationalen Flughafens in Riad könne "die für morgen geplante Rückreise voraussichtlich nicht wie vorgesehen stattfinden", erklärte eine Ministeriumssprecherin am Sonntagabend.

Trump meldet "Energie-Waffenruhe" zwischen Russland und der Ukraine

Russland und die Ukraine haben nach Angaben von US-Präsident Donald Trump zugestimmt, ihre Angriffe auf die Energie-Infrastruktur des jeweils anderen Staates einzustellen. Mit "sofortiger Wirkung" gelte eine "Energie-Waffenruhe" im Krieg zwischen Russland und der Ukraine, erklärte Trump am Sonntag in seinem Onlinedienst Truth Social. Weitere Details nannte er zunächst nicht.

Huthis drohen nach tödlichem Angriff auf Flughafen in Riad mit weiteren Attacken

Nach einem Angriff mit zwölf Todesopfern und hunderten Verletzten in Riad hat die pro-iranische Huthi-Miliz mit weiteren Attacken auf Flughäfen in Saudi-Arabien gedroht. Reisende, Beschäftigte und Luftfahrtunternehmen sollten diese nicht nutzen, erklärte der Huthi-Militärsprecher Jahja Saree am Sonntag im Onlinedienst X. Die EU, die UNO und die Bundesregierung verurteilten den Angriff vom Samstag. Die von Saudi-Arabien geführte Militärkoalition gegen die Huthis kündigte eine entschiedene Reaktion an.

Textgröße ändern: