Pallade Veneta - Panamas Präsident kündigt Referendum über umstrittene Kupfermine an

Panamas Präsident kündigt Referendum über umstrittene Kupfermine an


Panamas Präsident kündigt Referendum über umstrittene Kupfermine an
Panamas Präsident kündigt Referendum über umstrittene Kupfermine an / Foto: Maria Isabel Sanchez - AFP

In Panama hat Präsident Laurentino Cortizo nach tagelangen Protesten gegen die Ausbeutung einer Kupfermine durch ein kanadisches Unternehmen eine Volksabstimmung angekündigt. Das Ergebnis werde für die Regierung bindend sein, sagte Cortizo am Sonntag. Tausende Menschen haben seit dem 20. Oktober im ganzen Land gegen den von der Regierung geschlossenen Vertrag mit der Firma First Quantum Minerals protestiert.

Textgröße ändern:

Laut dem Vertrag darf First Quantum Minerals im Projekt Cobre Panama mindestens 20 Jahre lang Kupfer im Tagebau abbauen - mit der Option auf eine Verlängerung um weitere 20 Jahre. Das Parlament billigte das Abkommen am 20. Oktober, der Präsident unterschrieb am gleichen Tag.

Lehrer, Ärzte und Gewerkschaftsmitglieder gingen auf die Straße. Sie fürchten die Umweltauswirkungen des Kupferabbaus und protestierten gegen die ihrer Meinung nach für Panama ungünstigen Vertragsbedingungen.

Präsident Cortizo kündigte die Volksabstimmung für den 17. Dezember an. Am Freitag hatte er bereits erklärt, neue Konzessionen zur Ausbeutung von Metallvorkommen im Land werde es vorerst nicht geben.

A.Tucciarone--PV

Empfohlen

Bill Gates warnt vor Zunahme von KI-gestützten Cyberangriffen

Microsoft-Gründer Bill Gates hat vor einer Zunahme von KI-gestützten Cyberangriffen im kommenden Jahr gewarnt. Die Gefahr einer außer Kontrolle geratenen Künstlichen Intelligenz bestehe in den kommenden Jahren eher nicht, sagte Gates am Sonntag dem US-Sender ABC News. Viel größer sei die Gefahr, dass "schlechte Menschen" KI-Systeme ohne Schutzvorkehrungen für Cyberangriffe oder Bioterrorismus nutzten.

Angriffe auf Flughafen: Reiche muss Rückflug von Konferenz in Riad umplanen

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) nimmt inmitten der anhaltenden Angriffe der Huthi-Miliz auf Flughäfen in Saudi-Arabien an einer Energiekonferenz in der saudiarabischen Hauptstadt Riad teil - und muss nun ihre Rückreise umplanen. Aufgrund der Sperrung des internationalen Flughafens in Riad könne "die für morgen geplante Rückreise voraussichtlich nicht wie vorgesehen stattfinden", erklärte eine Ministeriumssprecherin am Sonntagabend.

Trump meldet "Energie-Waffenruhe" zwischen Russland und der Ukraine

Russland und die Ukraine haben nach Angaben von US-Präsident Donald Trump zugestimmt, ihre Angriffe auf die Energie-Infrastruktur des jeweils anderen Staates einzustellen. Mit "sofortiger Wirkung" gelte eine "Energie-Waffenruhe" im Krieg zwischen Russland und der Ukraine, erklärte Trump am Sonntag in seinem Onlinedienst Truth Social. Weitere Details nannte er zunächst nicht.

Huthis drohen nach tödlichem Angriff auf Flughafen in Riad mit weiteren Attacken

Nach einem Angriff mit zwölf Todesopfern und hunderten Verletzten in Riad hat die pro-iranische Huthi-Miliz mit weiteren Attacken auf Flughäfen in Saudi-Arabien gedroht. Reisende, Beschäftigte und Luftfahrtunternehmen sollten diese nicht nutzen, erklärte der Huthi-Militärsprecher Jahja Saree am Sonntag im Onlinedienst X. Die EU, die UNO und die Bundesregierung verurteilten den Angriff vom Samstag. Die von Saudi-Arabien geführte Militärkoalition gegen die Huthis kündigte eine entschiedene Reaktion an.

Textgröße ändern: