Pallade Veneta - Über die Hälfte der Deutschen nutzt Apps für den Nahverkehr

Über die Hälfte der Deutschen nutzt Apps für den Nahverkehr


Über die Hälfte der Deutschen nutzt Apps für den Nahverkehr
Über die Hälfte der Deutschen nutzt Apps für den Nahverkehr / Foto: STEFANIE LOOS - AFP

Über die Hälfte der Menschen in Deutschland (51 Prozent) nutzt einer Umfrage zufolge Mobilitätsapps auf dem Smartphone. Je jünger die Befragten, desto weiter verbreitet sind die Anwendungen, wie der Digitalverband Bitkom am Donnerstag in Berlin mitteilte. Eine einfache Bedienung der App ist den Befragten dabei am wichtigsten.

Textgröße ändern:

Fast drei Viertel (72 Prozent) der jungen Menschen zwischen 16 und 29 Jahren nutzen der Umfrage nach Apps, um Bahnverbindungen herauszusuchen, Ticketpreise zu vergleichen oder die nächsten Carsharing-Stationen zu finden. In den folgenden Altersklassen nehmen die Nutzerzahlen stetig ab. Ab dem Alter von 65 Jahren hat nur noch jeder oder jede Vierte eine Mobilitätsapp installiert.

Eine intuitive Navigation, übersichtliche Menüs und leicht zu verstehende Texte sind für fast alle (97 Prozent) Nutzenden wichtig. Gut neun von zehn wollen zudem die Preise vergleichen können, für 86 Prozent ist das Angebot verschiedener Zahlungsmöglichkeiten von Belang. Über die Hälfte der Befragten (56 Prozent) nutzt mehrere Mobilitätsapps im Alltag.

Bei den Menschen, die den Nahverkehr ohne Software-Unterstützung bestreiten, haben 25 Prozent keine App auf dem Smartphone installiert, 20 Prozent besitzen überhaupt kein Smartphone. Bitkom befragte telefonisch insgesamt 1003 Menschen, von denen 511 eine App nutzten. Die Umfrage ist nach Angaben des Verbands repräsentativ.

I.Saccomanno--PV

Empfohlen

Bill Gates warnt vor Zunahme von KI-gestützten Cyberangriffen

Microsoft-Gründer Bill Gates hat vor einer Zunahme von KI-gestützten Cyberangriffen im kommenden Jahr gewarnt. Die Gefahr einer außer Kontrolle geratenen Künstlichen Intelligenz bestehe in den kommenden Jahren eher nicht, sagte Gates am Sonntag dem US-Sender ABC News. Viel größer sei die Gefahr, dass "schlechte Menschen" KI-Systeme ohne Schutzvorkehrungen für Cyberangriffe oder Bioterrorismus nutzten.

Angriffe auf Flughafen: Reiche muss Rückflug von Konferenz in Riad umplanen

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) nimmt inmitten der anhaltenden Angriffe der Huthi-Miliz auf Flughäfen in Saudi-Arabien an einer Energiekonferenz in der saudiarabischen Hauptstadt Riad teil - und muss nun ihre Rückreise umplanen. Aufgrund der Sperrung des internationalen Flughafens in Riad könne "die für morgen geplante Rückreise voraussichtlich nicht wie vorgesehen stattfinden", erklärte eine Ministeriumssprecherin am Sonntagabend.

Trump meldet "Energie-Waffenruhe" zwischen Russland und der Ukraine

Russland und die Ukraine haben nach Angaben von US-Präsident Donald Trump zugestimmt, ihre Angriffe auf die Energie-Infrastruktur des jeweils anderen Staates einzustellen. Mit "sofortiger Wirkung" gelte eine "Energie-Waffenruhe" im Krieg zwischen Russland und der Ukraine, erklärte Trump am Sonntag in seinem Onlinedienst Truth Social. Weitere Details nannte er zunächst nicht.

Huthis drohen nach tödlichem Angriff auf Flughafen in Riad mit weiteren Attacken

Nach einem Angriff mit zwölf Todesopfern und hunderten Verletzten in Riad hat die pro-iranische Huthi-Miliz mit weiteren Attacken auf Flughäfen in Saudi-Arabien gedroht. Reisende, Beschäftigte und Luftfahrtunternehmen sollten diese nicht nutzen, erklärte der Huthi-Militärsprecher Jahja Saree am Sonntag im Onlinedienst X. Die EU, die UNO und die Bundesregierung verurteilten den Angriff vom Samstag. Die von Saudi-Arabien geführte Militärkoalition gegen die Huthis kündigte eine entschiedene Reaktion an.

Textgröße ändern: