Pallade Veneta - Gewinn gesteigert: Pharmariese Novo Nordisk profitiert von Abnehm-Medikamenten

Gewinn gesteigert: Pharmariese Novo Nordisk profitiert von Abnehm-Medikamenten


Gewinn gesteigert: Pharmariese Novo Nordisk profitiert von Abnehm-Medikamenten
Gewinn gesteigert: Pharmariese Novo Nordisk profitiert von Abnehm-Medikamenten / Foto: JOEL SAGET - AFP/Archiv

Der dänische Pharmakonzern Novo Nordisk hat Umsatz und Gewinn im dritten Quartal deutlich gesteigert - und zwar vor allem wegen seiner Medikamente gegen Diabetes und Fettleibigkeit. Der Nettogewinn stieg zwischen Juli und September auf 22,5 Milliarden Kronen (etwa drei Milliarden Euro), das war ein Plus von 56 Prozent im Jahresvergleich, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz kletterte um 29 Prozent auf 58,7 Milliarden Kronen.

Textgröße ändern:

Die Ergebnisse waren noch etwas besser als von Analysten erwartet. In den ersten neun Monaten des Jahres betrugen die Umsätze des Unternehmens gut 166 Milliarden Kronen. Dabei stiegen die des Medikaments Ozempic um 58 Prozent und die des Mittels Wegovy sogar um 492 Prozent. Ozempic ist eigentlich ein Diabetes-Medikament, wird aber auch zum Abnehmen verwendet. Wegovy ist ein Medikament zur Behandlung von Adipositas.

Novo Nordisk zeigte sich "sehr zufrieden" mit den Geschäftszahlen. Die Aktie des Unternehmens legte an der Börse in Kopenhagen am Vormittag um 2,8 Prozent zu. Der Konzern beschäftigt 61.400 Menschen in 80 Ländern und trägt enorm zur dänischen Wirtschaftsleistung bei.

F.Abruzzese--PV

Empfohlen

Bill Gates warnt vor Zunahme von KI-gestützten Cyberangriffen

Microsoft-Gründer Bill Gates hat vor einer Zunahme von KI-gestützten Cyberangriffen im kommenden Jahr gewarnt. Die Gefahr einer außer Kontrolle geratenen Künstlichen Intelligenz bestehe in den kommenden Jahren eher nicht, sagte Gates am Sonntag dem US-Sender ABC News. Viel größer sei die Gefahr, dass "schlechte Menschen" KI-Systeme ohne Schutzvorkehrungen für Cyberangriffe oder Bioterrorismus nutzten.

Angriffe auf Flughafen: Reiche muss Rückflug von Konferenz in Riad umplanen

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) nimmt inmitten der anhaltenden Angriffe der Huthi-Miliz auf Flughäfen in Saudi-Arabien an einer Energiekonferenz in der saudiarabischen Hauptstadt Riad teil - und muss nun ihre Rückreise umplanen. Aufgrund der Sperrung des internationalen Flughafens in Riad könne "die für morgen geplante Rückreise voraussichtlich nicht wie vorgesehen stattfinden", erklärte eine Ministeriumssprecherin am Sonntagabend.

Trump meldet "Energie-Waffenruhe" zwischen Russland und der Ukraine

Russland und die Ukraine haben nach Angaben von US-Präsident Donald Trump zugestimmt, ihre Angriffe auf die Energie-Infrastruktur des jeweils anderen Staates einzustellen. Mit "sofortiger Wirkung" gelte eine "Energie-Waffenruhe" im Krieg zwischen Russland und der Ukraine, erklärte Trump am Sonntag in seinem Onlinedienst Truth Social. Weitere Details nannte er zunächst nicht.

Huthis drohen nach tödlichem Angriff auf Flughafen in Riad mit weiteren Attacken

Nach einem Angriff mit zwölf Todesopfern und hunderten Verletzten in Riad hat die pro-iranische Huthi-Miliz mit weiteren Attacken auf Flughäfen in Saudi-Arabien gedroht. Reisende, Beschäftigte und Luftfahrtunternehmen sollten diese nicht nutzen, erklärte der Huthi-Militärsprecher Jahja Saree am Sonntag im Onlinedienst X. Die EU, die UNO und die Bundesregierung verurteilten den Angriff vom Samstag. Die von Saudi-Arabien geführte Militärkoalition gegen die Huthis kündigte eine entschiedene Reaktion an.

Textgröße ändern: