Pallade Veneta - Büroraumanbieter WeWork meldet Insolvenz an

Büroraumanbieter WeWork meldet Insolvenz an


Büroraumanbieter WeWork meldet Insolvenz an
Büroraumanbieter WeWork meldet Insolvenz an / Foto: Patrick T. Fallon - AFP

Der Vermieter von Büroräumen WeWork hat in den USA einen Insolvenzantrag gestellt. Das Unternehmen wolle sich neu aufstellen und mit seinen Gläubigern über eine "signifikante" Schuldenreduzierung verhandeln, teilte es am Montag in Washington mit. Die 2010 gegründete New Yorker Firma galt lange Zeit als eines der wertvollsten Startups der Welt.

Textgröße ändern:

In den ersten sechs Monaten dieses Jahres verlor das Unternehmen jedoch bereits mehrere Milliarden Dollar - wegen der schwächelnden US-Wirtschaft blieb die Nachfrage nach Büroraum aus. Zuvor machte bereits das weitverbreitete Homeoffice wegen der Corona-Pandemie dem Unternehmen zu schaffen. WeWork strebt nun eine Umstrukturierung an, will bessere Konditionen für seine Mietobjekte verhandeln und mehr Mitglieder gewinnen.

In den USA und Kanada habe die Pleite Auswirkungen aufs Geschäft, der weltweite Betrieb werde indes voraussichtlich "wie gewohnt fortgeführt", erklärte das Unternehmen. WeWork betreibt auch in Frankfurt und Berlin sogenannte Shared-Offices und Co-Working-Plätze.

Bei Börsenschluss am Montagabend war die Aktie des Unternehmens nur noch 80 Cent wert, was einer Marktkapitalisierung von rund 44,5 Millionen US-Dollar entspricht. Einst wurde WeWork mit 47 Milliarden Dollar bewertet.

Z.Ottaviano--PV

Empfohlen

Bill Gates warnt vor Zunahme von KI-gestützten Cyberangriffen

Microsoft-Gründer Bill Gates hat vor einer Zunahme von KI-gestützten Cyberangriffen im kommenden Jahr gewarnt. Die Gefahr einer außer Kontrolle geratenen Künstlichen Intelligenz bestehe in den kommenden Jahren eher nicht, sagte Gates am Sonntag dem US-Sender ABC News. Viel größer sei die Gefahr, dass "schlechte Menschen" KI-Systeme ohne Schutzvorkehrungen für Cyberangriffe oder Bioterrorismus nutzten.

Angriffe auf Flughafen: Reiche muss Rückflug von Konferenz in Riad umplanen

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) nimmt inmitten der anhaltenden Angriffe der Huthi-Miliz auf Flughäfen in Saudi-Arabien an einer Energiekonferenz in der saudiarabischen Hauptstadt Riad teil - und muss nun ihre Rückreise umplanen. Aufgrund der Sperrung des internationalen Flughafens in Riad könne "die für morgen geplante Rückreise voraussichtlich nicht wie vorgesehen stattfinden", erklärte eine Ministeriumssprecherin am Sonntagabend.

Trump meldet "Energie-Waffenruhe" zwischen Russland und der Ukraine

Russland und die Ukraine haben nach Angaben von US-Präsident Donald Trump zugestimmt, ihre Angriffe auf die Energie-Infrastruktur des jeweils anderen Staates einzustellen. Mit "sofortiger Wirkung" gelte eine "Energie-Waffenruhe" im Krieg zwischen Russland und der Ukraine, erklärte Trump am Sonntag in seinem Onlinedienst Truth Social. Weitere Details nannte er zunächst nicht.

Huthis drohen nach tödlichem Angriff auf Flughafen in Riad mit weiteren Attacken

Nach einem Angriff mit zwölf Todesopfern und hunderten Verletzten in Riad hat die pro-iranische Huthi-Miliz mit weiteren Attacken auf Flughäfen in Saudi-Arabien gedroht. Reisende, Beschäftigte und Luftfahrtunternehmen sollten diese nicht nutzen, erklärte der Huthi-Militärsprecher Jahja Saree am Sonntag im Onlinedienst X. Die EU, die UNO und die Bundesregierung verurteilten den Angriff vom Samstag. Die von Saudi-Arabien geführte Militärkoalition gegen die Huthis kündigte eine entschiedene Reaktion an.

Textgröße ändern: