Pallade Veneta - Wissing: "Alle Finanzfragen" zum Deutschlandticket "endgültig" geklärt

Wissing: "Alle Finanzfragen" zum Deutschlandticket "endgültig" geklärt


Wissing: "Alle Finanzfragen" zum Deutschlandticket "endgültig" geklärt
Wissing: "Alle Finanzfragen" zum Deutschlandticket "endgültig" geklärt / Foto: THOMAS KIENZLE - AFP

Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) hält den Streit um die Finanzierung des Deutschlandtickets für beendet. "Damit sind jetzt endgültig alle Finanzfragen geklärt", sagte er am Dienstag mit Blick auf den Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) von Bund und Ländern. Alles Weitere und insbesondere die künftige Preisgestaltung des Tickets lägen nun in der Verantwortung der Bundesländer.

Textgröße ändern:

Bund und Länder hatten sich bei ihrem Spitzengespräch im Kanzleramt darauf geeinigt, nicht verbrauchte Mittel für das Ticket aus diesem Jahr im nächsten Jahr einzusetzen. Für die weitere Finanzierung wurden die Verkehrsministerkonferenz mit der Ausarbeitung eines Konzepts beauftragt. Eine Erhöhung des Ticketpreises ist nicht ausgeschlossen.

Das Deutschlandticket für den Nah- und Regionalverkehr war im Mai dieses Jahr zum Preis von 49 Euro pro Monat eingeführt worden. Bund und Länder zahlen für die finanziellen Ausfälle der Verkehrsunternehmen dieses, nächstes und übernächstes Jahr je 1,5 Milliarden Euro pro Jahr. Sie streiten seit Monaten über die Kosten, die darüber hinausgehen.

Für das laufende Jahr gibt es eine Vereinbarung, dass Bund und Länder erneut jeweils die Hälfte der Mehrkosten übernehmen. Ab kommendem Jahr wollen Wissing und die Bundesregierung jedoch nichts mehr draufzahlen. Wissing zufolge wurde dies nun auch im MPK-Beschluss festgehalten: Eine "Nachschusspflicht" gebe es nicht, sagte er.

Der Bundesverkehrsminister schlug vor, die Länder sollten das Ticket besser "bewerben". Zudem "müssen Konkurrenzprodukte beseitigt werden" - etwa das von der Berliner Landesregierung geplante 29-Euro-Ticket für die Hauptstadtregion. Derartige Angebot könnten "dem Erfolg des Deutschlandtickets schaden", betonte Wissing.

Er forderte außerdem einen "Digitalisierungschub" und schlankere Vertriebsstrukturen für das Ticket. "Je mehr die Länder sich anstrengen, Reformen auf den Weg zu bringen, umso größer ist der Beitrag, den sie leisten können, um den Ticketpreis niedrig und attraktiv zu halten."

D.Bruno--PV

Empfohlen

Bill Gates warnt vor Zunahme von KI-gestützten Cyberangriffen

Microsoft-Gründer Bill Gates hat vor einer Zunahme von KI-gestützten Cyberangriffen im kommenden Jahr gewarnt. Die Gefahr einer außer Kontrolle geratenen Künstlichen Intelligenz bestehe in den kommenden Jahren eher nicht, sagte Gates am Sonntag dem US-Sender ABC News. Viel größer sei die Gefahr, dass "schlechte Menschen" KI-Systeme ohne Schutzvorkehrungen für Cyberangriffe oder Bioterrorismus nutzten.

Angriffe auf Flughafen: Reiche muss Rückflug von Konferenz in Riad umplanen

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) nimmt inmitten der anhaltenden Angriffe der Huthi-Miliz auf Flughäfen in Saudi-Arabien an einer Energiekonferenz in der saudiarabischen Hauptstadt Riad teil - und muss nun ihre Rückreise umplanen. Aufgrund der Sperrung des internationalen Flughafens in Riad könne "die für morgen geplante Rückreise voraussichtlich nicht wie vorgesehen stattfinden", erklärte eine Ministeriumssprecherin am Sonntagabend.

Trump meldet "Energie-Waffenruhe" zwischen Russland und der Ukraine

Russland und die Ukraine haben nach Angaben von US-Präsident Donald Trump zugestimmt, ihre Angriffe auf die Energie-Infrastruktur des jeweils anderen Staates einzustellen. Mit "sofortiger Wirkung" gelte eine "Energie-Waffenruhe" im Krieg zwischen Russland und der Ukraine, erklärte Trump am Sonntag in seinem Onlinedienst Truth Social. Weitere Details nannte er zunächst nicht.

Huthis drohen nach tödlichem Angriff auf Flughafen in Riad mit weiteren Attacken

Nach einem Angriff mit zwölf Todesopfern und hunderten Verletzten in Riad hat die pro-iranische Huthi-Miliz mit weiteren Attacken auf Flughäfen in Saudi-Arabien gedroht. Reisende, Beschäftigte und Luftfahrtunternehmen sollten diese nicht nutzen, erklärte der Huthi-Militärsprecher Jahja Saree am Sonntag im Onlinedienst X. Die EU, die UNO und die Bundesregierung verurteilten den Angriff vom Samstag. Die von Saudi-Arabien geführte Militärkoalition gegen die Huthis kündigte eine entschiedene Reaktion an.

Textgröße ändern: