Pallade Veneta - Bahn und Lokführergewerkschaft setzen Tarifverhandlungen kommende Woche fort

Bahn und Lokführergewerkschaft setzen Tarifverhandlungen kommende Woche fort


Bahn und Lokführergewerkschaft setzen Tarifverhandlungen kommende Woche fort
Bahn und Lokführergewerkschaft setzen Tarifverhandlungen kommende Woche fort / Foto: Daniel ROLAND - AFP/Archiv

Nach dem Auftakt der Tarifrunde haben sich die Deutsche Bahn und die Lokführergewerkschaft GDL am Donnerstag vertagt und wollen ihre Gespräche in der kommenden Woche fortsetzen. "Wir begrüßen, dass die Lokführergewerkschaft auf der Grundlage unseres Angebots weiterverhandeln will", erklärte Bahn-Personalvorstand Martin Seiler. Demnach wurden vier neue Termine im Wochenrhythmus vereinbart mit dem Ziel, noch vor Weihnachten fertig zu sein.

Textgröße ändern:

Die Bahn hatte zu Beginn der Gespräche am Donnerstag ein erstes Angebot vorgelegt. Es umfasst Lohnsteigerungen von insgesamt rund elf Prozent sowie eine Inflationsausgleichsprämie von bis zu 2850 Euro. Die Bahn habe angeboten, 1500 Euro davon noch im Dezember zu zahlen, hieß es. Voraussetzung dafür wäre eine Friedenspflicht bis zum Ende der Weihnachtsferien gewesen - das habe die GDL aber abgelehnt und damit auf die Auszahlung verzichtet.

Erneut verhandelt wird nun kommende Woche am Donnerstag und Freitag. Weitere Treffen wurden für den 23. und 24. November, für den 5. und 6. Dezember sowie für den 14. und 15. Dezember vereinbart.

Knackpunkt dürfte die Forderung der GDL nach einer Arbeitszeitreduzierung sein. Die Gewerkschaft fordert für Schichtarbeitende eine 35-Stunden-Woche in einer Vier-Tage-Woche bei vollem Lohnausgleich - derzeit sind es 38 Stunden. Sie sieht darin eine ihrer Kernforderungen, die Bahn lehnt das aber als nicht umsetzbar ab.

A.dCosmo--PV

Empfohlen

Bill Gates warnt vor Zunahme von KI-gestützten Cyberangriffen

Microsoft-Gründer Bill Gates hat vor einer Zunahme von KI-gestützten Cyberangriffen im kommenden Jahr gewarnt. Die Gefahr einer außer Kontrolle geratenen Künstlichen Intelligenz bestehe in den kommenden Jahren eher nicht, sagte Gates am Sonntag dem US-Sender ABC News. Viel größer sei die Gefahr, dass "schlechte Menschen" KI-Systeme ohne Schutzvorkehrungen für Cyberangriffe oder Bioterrorismus nutzten.

Angriffe auf Flughafen: Reiche muss Rückflug von Konferenz in Riad umplanen

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) nimmt inmitten der anhaltenden Angriffe der Huthi-Miliz auf Flughäfen in Saudi-Arabien an einer Energiekonferenz in der saudiarabischen Hauptstadt Riad teil - und muss nun ihre Rückreise umplanen. Aufgrund der Sperrung des internationalen Flughafens in Riad könne "die für morgen geplante Rückreise voraussichtlich nicht wie vorgesehen stattfinden", erklärte eine Ministeriumssprecherin am Sonntagabend.

Trump meldet "Energie-Waffenruhe" zwischen Russland und der Ukraine

Russland und die Ukraine haben nach Angaben von US-Präsident Donald Trump zugestimmt, ihre Angriffe auf die Energie-Infrastruktur des jeweils anderen Staates einzustellen. Mit "sofortiger Wirkung" gelte eine "Energie-Waffenruhe" im Krieg zwischen Russland und der Ukraine, erklärte Trump am Sonntag in seinem Onlinedienst Truth Social. Weitere Details nannte er zunächst nicht.

Huthis drohen nach tödlichem Angriff auf Flughafen in Riad mit weiteren Attacken

Nach einem Angriff mit zwölf Todesopfern und hunderten Verletzten in Riad hat die pro-iranische Huthi-Miliz mit weiteren Attacken auf Flughäfen in Saudi-Arabien gedroht. Reisende, Beschäftigte und Luftfahrtunternehmen sollten diese nicht nutzen, erklärte der Huthi-Militärsprecher Jahja Saree am Sonntag im Onlinedienst X. Die EU, die UNO und die Bundesregierung verurteilten den Angriff vom Samstag. Die von Saudi-Arabien geführte Militärkoalition gegen die Huthis kündigte eine entschiedene Reaktion an.

Textgröße ändern: