Pallade Veneta - Nach Corona-Pandemie: Bundesagentur für Arbeit will wieder Rücklagen aufbauen

Nach Corona-Pandemie: Bundesagentur für Arbeit will wieder Rücklagen aufbauen


Nach Corona-Pandemie: Bundesagentur für Arbeit will wieder Rücklagen aufbauen
Nach Corona-Pandemie: Bundesagentur für Arbeit will wieder Rücklagen aufbauen / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) rechnet damit, ab diesem Jahr wieder Rücklagen aufzubauen. Zum Ende des Jahres plane sie, "das noch bestehende Darlehen in Höhe von 423 Millionen Euro zurückzuzahlen und mit einem Rücklagenaufbau in Höhe von 2,7 Milliarden Euro zu beginnen", erklärte die Nürnberger Agentur am Freitag. Im kommenden Jahr rechnet die BA demnach erneut mit einem Überschuss von 2,1 Milliarden Euro.

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Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) empfiehlt, dass die BA über Rücklagen von mindestens 25 Milliarden Euro für "zukünftige spürbare Rezessionsphasen" verfügen sollte. Bis zum Beginn der Corona-Pandemie hatte sie dies erreicht. Im Zuge der Krise waren die Rücklagen insbesondere durch die Zahlung von Kurzarbeitergeld aber innerhalb von zwei Jahren aufgebraucht worden.

Die Agentur finanziert sich in erster Linie über die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung. Mit der Erholung am Arbeitsmarkt verbesserte sich zuletzt auch die Finanzsituation der BA.

Der größte Ausgabenposten der BA ist das Arbeitslosengeld, für das sie im kommenden Jahr 19,8 Milliarden Euro einplant. Das ist rund eine halbe Milliarde mehr als in diesem Jahr, was den Angaben zufolge "vor allem auf höhere Leistungsansprüche durch gestiegene Löhne und Gehälter zurückzuführen" ist. Außerdem finanziert die BA etwa berufliche Weiterbildungsmaßnahmen oder die Teilhabe von Menschen mit Behinderung.

E.M.Filippelli--PV

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