Pallade Veneta - Geschäftsklima im Mittelstand steigt erstmals seit dem Frühjahr

Geschäftsklima im Mittelstand steigt erstmals seit dem Frühjahr


Geschäftsklima im Mittelstand steigt erstmals seit dem Frühjahr
Geschäftsklima im Mittelstand steigt erstmals seit dem Frühjahr / Foto: Christof STACHE - AFP

Die Stimmung unter den deutschen Mittelständlern ist erstmals seit dem Frühjahr wieder gestiegen. Das am Dienstag veröffentlichte Mittelstandsbarometer der Förderbank KfW zeigt, dass die kleinen und mittleren Unternehmen im Oktober sowohl die derzeitige Lage als auch die Geschäftserwartungen im Schnitt leicht positiver bewerteten als zuvor. Zuletzt hatte sich das Geschäftsklima fünfmal in Folge verschlechtert.

Textgröße ändern:

"Das mittelständische Geschäftsklima bekommt im Oktober die Kurve. Damit verfestigt sich das Bild weiter, dass die konjunkturelle Talsohle endlich durchschritten ist", sagte Fritzi Köhler-Geib, Chefvolkswirtin der KfW. Noch seien es vor allem die Erwartungen, die sich erholten. Berechtigte Konjunkturhoffnungen für das kommende Jahr beruhten auf dem privaten Konsum, den die steigenden Reallöhne früher oder später anschieben würden.

Das Geschäftsklima verbesserte sich insgesamt um 2,1 Punkte auf jetzt minus 17,1 Punkte. Dabei steht die Null für den langfristigen Mittelwert - die Beurteilung der Mittelständler war also auch im Oktober noch deutlich unterdurchschnittlich. Der Wert für die Lagebeurteilung stieg dabei um 2,5 Zähler auf minus 11,6 Punkte, die Geschäftserwartungen kletterten um 1,8 Punkte auf minus 22,3.

Dabei unterschied sich die Bewertung je nach Branche. Während im Großhandel und im Bauhauptgewerbe das Geschäftsklima erneut sank, stieg es im Verarbeitenden Gewerbe, im Einzelhandel und unter den Dienstleistungsunternehmen. Fast alle Segmente meldeten bessere Erwartungen. Die Dienstleister berichteten aber als einzige auch über eine bessere Geschäftslage - und zogen so das gesamte Barometer nach oben.

L.Barone--PV

Empfohlen

Trotz Trumps verkündeter Energie-Waffenruhe: Selenskyj spricht von neuen russischen Angriffen auf Energieanlagen

Trotz einer von US-Präsident Donald Trump verkündeten "Energie-Waffenruhe" zwischen Kiew und Moskau hat Russland nach Angaben des ukrainischen Präsident Wolodymyr Selenskyj Energieanlagen in der Ukraine angegriffen. Betroffen seien ein Kraftwerk in Kiew und Energieanlagen im Nordosten der Ukraine, erklärte Selenskyj am Sonntagabend. Trump hatte zuvor einen Diesel-Deal mit Russland verkündet, der sowohl in den USA als auch bei Ukraine-Verbündeten auf scharfe Kritik stieß.

Bill Gates warnt vor Zunahme von KI-gestützten Cyberangriffen

Microsoft-Gründer Bill Gates hat vor einer Zunahme von KI-gestützten Cyberangriffen im kommenden Jahr gewarnt. Die Gefahr einer außer Kontrolle geratenen Künstlichen Intelligenz bestehe in den kommenden Jahren eher nicht, sagte Gates am Sonntag dem US-Sender ABC News. Viel größer sei die Gefahr, dass "schlechte Menschen" KI-Systeme ohne Schutzvorkehrungen für Cyberangriffe oder Bioterrorismus nutzten.

Angriffe auf Flughafen: Reiche muss Rückflug von Konferenz in Riad umplanen

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) nimmt inmitten der anhaltenden Angriffe der Huthi-Miliz auf Flughäfen in Saudi-Arabien an einer Energiekonferenz in der saudiarabischen Hauptstadt Riad teil - und muss nun ihre Rückreise umplanen. Aufgrund der Sperrung des internationalen Flughafens in Riad könne "die für morgen geplante Rückreise voraussichtlich nicht wie vorgesehen stattfinden", erklärte eine Ministeriumssprecherin am Sonntagabend.

Trump meldet "Energie-Waffenruhe" zwischen Russland und der Ukraine

Russland und die Ukraine haben nach Angaben von US-Präsident Donald Trump zugestimmt, ihre Angriffe auf die Energie-Infrastruktur des jeweils anderen Staates einzustellen. Mit "sofortiger Wirkung" gelte eine "Energie-Waffenruhe" im Krieg zwischen Russland und der Ukraine, erklärte Trump am Sonntag in seinem Onlinedienst Truth Social. Weitere Details nannte er zunächst nicht.

Textgröße ändern: