Pallade Veneta - Renault kündigt Elektroauto für weniger als 20.000 Euro an

Renault kündigt Elektroauto für weniger als 20.000 Euro an


Renault kündigt Elektroauto für weniger als 20.000 Euro an
Renault kündigt Elektroauto für weniger als 20.000 Euro an / Foto: LOIC VENANCE - AFP/Archiv

Der französische Autobauer Renault hat ein in Europa gefertigtes Elektroauto für weniger als 20.000 Euro angekündigt. Der Kleinwagen "Legend" für den Stadtverkehr solle nach 2025 auf den Markt kommen, teilte die Elektromoilitätstochter von Renault, Ampere, am Mittwoch mit. "Wir wollen das Elektroauto in Europa demokratisieren", sagte der Finanzchef von Renault, Thierry Piéton.

Textgröße ändern:

Schon im kommenden Jahr will Renault ein Elektroauto für 25.000 Euro anbieten, den R5. Er soll in Nordfrankreich produziert werden. Ampere will bis 2031 insgesamt sieben E-Modelle im Angebot haben. 2025 sind 300.000 verkaufte E-Autos das Ziel, bis 2031 soll die Zahl auf eine Million steigen. Das wäre die Hälfte der insgesamt produzierten Pkw.

Auch andere Hersteller planen günstige elektrische Kleinwagen. VW-Chef Oliver Blume hatte erst kürzlich bekräftigt, dass der Konzern ein Elektroauto "in der Region von 20.000 Euro" auf den Markt bringen wolle. Eine Entscheidung sei aber noch nicht endgültig gefallen. Der französische Autohersteller Citroën stellte im Oktober den Kleinwagen ë-C3 für 23.300 Euro vor. Der Pkw mit einer Reichweite von 320 Kilometern soll ab Frühjahr 2024 zu kaufen sein. Anfang 2025 soll ein Elektroauto für 19.900 Euro mit einer Reichweite von 200 Kilometern folgen.

Der ADAC hatte erst am Dienstag kritisiert, dass es in Deutschland noch immer schwer ist, ein günstiges Elektroauto zu bekommen. Derzeit gibt es demnach nur drei Modelle unter 30.000 Euro - alle mit sehr begrenzter Reichweite.

ilope

L.Guglielmino--PV

Empfohlen

Trotz Trumps verkündeter Energie-Waffenruhe: Selenskyj spricht von neuen russischen Angriffen auf Energieanlagen

Trotz einer von US-Präsident Donald Trump verkündeten "Energie-Waffenruhe" zwischen Kiew und Moskau hat Russland nach Angaben des ukrainischen Präsident Wolodymyr Selenskyj Energieanlagen in der Ukraine angegriffen. Betroffen seien ein Kraftwerk in Kiew und Energieanlagen im Nordosten der Ukraine, erklärte Selenskyj am Sonntagabend. Trump hatte zuvor einen Diesel-Deal mit Russland verkündet, der sowohl in den USA als auch bei Ukraine-Verbündeten auf scharfe Kritik stieß.

Bill Gates warnt vor Zunahme von KI-gestützten Cyberangriffen

Microsoft-Gründer Bill Gates hat vor einer Zunahme von KI-gestützten Cyberangriffen im kommenden Jahr gewarnt. Die Gefahr einer außer Kontrolle geratenen Künstlichen Intelligenz bestehe in den kommenden Jahren eher nicht, sagte Gates am Sonntag dem US-Sender ABC News. Viel größer sei die Gefahr, dass "schlechte Menschen" KI-Systeme ohne Schutzvorkehrungen für Cyberangriffe oder Bioterrorismus nutzten.

Angriffe auf Flughafen: Reiche muss Rückflug von Konferenz in Riad umplanen

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) nimmt inmitten der anhaltenden Angriffe der Huthi-Miliz auf Flughäfen in Saudi-Arabien an einer Energiekonferenz in der saudiarabischen Hauptstadt Riad teil - und muss nun ihre Rückreise umplanen. Aufgrund der Sperrung des internationalen Flughafens in Riad könne "die für morgen geplante Rückreise voraussichtlich nicht wie vorgesehen stattfinden", erklärte eine Ministeriumssprecherin am Sonntagabend.

Trump meldet "Energie-Waffenruhe" zwischen Russland und der Ukraine

Russland und die Ukraine haben nach Angaben von US-Präsident Donald Trump zugestimmt, ihre Angriffe auf die Energie-Infrastruktur des jeweils anderen Staates einzustellen. Mit "sofortiger Wirkung" gelte eine "Energie-Waffenruhe" im Krieg zwischen Russland und der Ukraine, erklärte Trump am Sonntag in seinem Onlinedienst Truth Social. Weitere Details nannte er zunächst nicht.

Textgröße ändern: