Pallade Veneta - Kurzzeitvermietungen: EU verschärft Regulierung von Airbnb und Co.

Kurzzeitvermietungen: EU verschärft Regulierung von Airbnb und Co.


Kurzzeitvermietungen: EU verschärft Regulierung von Airbnb und Co.
Kurzzeitvermietungen: EU verschärft Regulierung von Airbnb und Co. / Foto: Martin BUREAU - AFP/Archiv

Anbieter von Kurzzeitvermietungen wie Airbnb unterliegen in der Europäischen Union künftig schärferen Regulierungsvorschriften. Europaparlament und Mitgliedstaaten einigten sich in der Nacht zum Donnerstag auf ein Gesetz, nach dem die Anbieter automatisch Daten über Gastgeber und Übernachtungen an die zuständigen Behörden übermitteln müssen. Alle auf den Plattformen angebotenen Zimmer, Wohnungen und Häuser sollen demnach eine EU-weite Registriernummer erhalten.

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Große Anbieter wie Airbnb sollen monatlich Angaben zu den über ihre Plattform gebuchten Übernachtungen automatisiert weitergeben. Für lokale Behörden werde es damit einfacher, gegen falsche Angebote vorzugehen, erklärte EU-Digitalkommissar Thierry Breton. Unter den neuen Vorschriften könnten Kurzzeitvermietungen "auf wirksame und verhältnismäßige Weise" verwaltet werden.

Das Gesetz vereinfache die Registrierung für private Vermieter, erklärte die spanische Tourismusministerin Rosana Morillo Rodríguez, die für die spanische Ratspräsidentschaft die Verhandlungen führte. Für die Unternehmen schaffe die EU klare Informationspflichten.

Airbnb als größter Anbieter auf dem Markt begrüßte die Einigung, die Plattformen und Behörden "klare Leitlinien" an die Hand gebe. Die EU-Vorschriften könnten "weltweit als Beispiel für die Regulierung von Kurzzeitvermietungen" dienen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Europaparlament und Mitgliedstaaten müssen dem Gesetz noch formal zustimmen. Die EU-Länder haben anschließend zwei Jahre Zeit, um die Vorschriften in nationales Recht umzusetzen.

A.Saggese--PV

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