Pallade Veneta - Ex-Chef von Kryptowährungsplattform Binance darf USA vorerst nicht verlassen

Ex-Chef von Kryptowährungsplattform Binance darf USA vorerst nicht verlassen


Ex-Chef von Kryptowährungsplattform Binance darf USA vorerst nicht verlassen
Ex-Chef von Kryptowährungsplattform Binance darf USA vorerst nicht verlassen / Foto: PATRICIA DE MELO MOREIRA - AFP/Archiv

Der Gründer und ehemalige Chef der Kryptowährungsplattform Binance, Changpeng Zhao, darf wegen der Geldwäschevorwürfen gegen das Unternehmen die USA vorerst nicht verlassen. Ein Richter in Seattle entschied am Montag, dass Zhao, der kanadischer Staatsbürger ist, vorerst nicht in die Vereinigten Arabischen Emirate reisen darf, wo er seinen Wohnsitz hat. Er hatte sich vergangene Woche im Rahmen eines Vergleichs schuldig bekannt.

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Binance hat nach Angaben des US-Justizministeriums gegen Regeln zum Kampf gegen Geldwäsche und zum Sanktionsrecht verstoßen und sich nicht ordnungsgemäß als Geldtransfer-Dienstleister registriert. Das Unternehmen muss deshalb mehr als vier Milliarden Dollar Strafe zahlten. Zhao bekannte sich schuldig, kein wirksames Programm zum Kampf gegen Geldwäsche aufgelegt zu haben. "Ich habe Fehler gemacht und muss die Verantwortung dafür übernehmen", schrieb er im Kurzbotschaftendienst X.

Der 46-Jährige muss voraussichtlich mehrere Jahre ins Gefängnis. Das Urteil soll Medienberichten zufolge Ende Februar fallen. Ob er bis dahin in den USA bleiben muss, steht noch nicht fest: Die Entscheidung aus Seattle vom Montag ist vorläufig.

Zhao - bekannt auch unter seinem Kürzel CZ - hatte Binance 2017 in China gegründet und zur größten Kryptowährungsplattform der Welt gemacht. Der in China geborene Unternehmer wurde so zum Milliardär und galt eine Zeitlang als der große Gegenspieler des Gründers der vor einem Jahr Pleite gegangenen Plattform FTX, Sam Bankman-Fried, der kürzlich in den USA des Betrugs schuldig gesprochen wurde.

L.Guglielmino--PV

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