Pallade Veneta - Innovationsbereitschaft der deutschen Wirtschaft deutlich gesunken

Innovationsbereitschaft der deutschen Wirtschaft deutlich gesunken


Innovationsbereitschaft der deutschen Wirtschaft deutlich gesunken
Innovationsbereitschaft der deutschen Wirtschaft deutlich gesunken / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Die Innovationsbereitschaft der deutschen Wirtschaft ist in diesem Jahr auf den niedrigsten Stand seit der ersten Erhebung im Jahr 2008 gesunken. Das geht aus dem noch unveröffentlichten Innovationsreport der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) hervor, aus dem die "Wirtschaftswoche" am Montag vorab zitierte. Innovationshemmnis Nummer eins ist demnach der Fachkräftemangel. Die DIHK wertete die Ergebnisse als Warnsignal.

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Fast drei Viertel von mehr als 2200 befragten Unternehmen sehen sich demnach durch begrenzte personelle Kapazitäten ausgebremst. An zweiter Stelle stehen die hohen bürokratischen Anforderungen. Mehr als zwei Drittel der Betriebe klagten darüber, dass die Bürokratie sie in ihren Innovationen einschränke.

Nur jedes dritte der befragten Unternehmen wolle seine Innovationsaktivitäten ausweiten, hieß es. Bei der letzten Befragung vor drei Jahren habe das noch fast jedes zweite angegeben. Jedes sechste Unternehmen wolle die Innovationsaktivitäten in den kommenden zwölf Monaten sogar verringern.

DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben sprach von einem Warnzeichen für den Wirtschaftsstandort Deutschland. "Deutschland braucht dringender denn je neue Ideen und Produkte, um wirtschaftlich wieder auf die Beine zu kommen", sagte er der "Wirtschaftswoche".

Von der Politik forderte Wansleben ein "insgesamt innovationsfreundliches Umfeld". Dazu gehörten technologieoffene Förderprogramme, niederschwellige Möglichkeiten, mit der Wissenschaft zu kooperieren und Reallabore, um Innovationen zu erproben.

M.Romero--PV

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