Pallade Veneta - Volkswagen will Personalkosten außerhalb der Produktion um 20 Prozent senken

Volkswagen will Personalkosten außerhalb der Produktion um 20 Prozent senken


Volkswagen will Personalkosten außerhalb der Produktion um 20 Prozent senken
Volkswagen will Personalkosten außerhalb der Produktion um 20 Prozent senken / Foto: KARIM JAAFAR - AFP

Die Marke Volkswagen innerhalb des Wolfsburger Konzerns will ihre Personalkosten außerhalb der Produktion um 20 Prozent reduzieren. "In den kommenden Jahren werden wir unsere Belegschaft auf sozialverträgliche Weise reduzieren müssen, indem wir so weit wie möglich Altersteilzeit- und Vorruhestandsregelungen nutzen", erklärte Personalvorstand Gunnar Kilian am Mittwoch. "Wir sprechen nicht von 20 Prozent weniger Mitarbeitern. Stattdessen konzentrieren wir uns auf Kostenziele."

Textgröße ändern:

Volkswagen will in den kommenden Jahren massiv sparen und verhandelt dazu mit den Arbeitnehmervertretern. Bei einem Treffen mit Vertretern der IG Metall hatte die Geschäftsführung die Belegschaft vergangene Woche bereits auf Personalkürzungen eingestellt. "Die Situation ist sehr kritisch. Viele Märkte sind massiv unter Druck", erklärte Marken-Chef Thomas Schäfer. Besonders die Auftragseingänge bei Elektroautos blieben hinter den Erwartungen zurück.

Bei einer Betriebsversammlung am Mittwoch betonte Kilian, dass nicht nur am Personal gespart werde. "Der Großteil der zehn Milliarden Euro, um die wir unsere Leistung bis 2026 innerhalb der Marke Volkswagen verbessern wollen, wird aus Prozessverbesserungen und Strukturanpassungen kommen", versicherte er.

Die Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertreten liegen der Geschäftsführung zufolge in den letzten Zügen. Nach bisherigen Angaben sollen die Eckpunkte der angestrebten Vereinbarung bis zum Jahresende stehen.

P.Colombo--PV

Empfohlen

Verwirrung um von Trump verkündete "Energie-Waffenruhe" - Kiew meldet neue russische Angriffe

Verwirrung um die von US-Präsident Donald Trump verkündete "Energie-Waffenruhe" im Ukraine-Krieg: Russland hat das Inkrafttreten einer solchen Einigung am Montag nicht bestätigt und nach Angaben Kiews erneut Energie-Anlagen in der Ukraine angegriffen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte, Kiew werde "reagieren", sollte sich Moskau nicht an die Waffenruhe halten. Die EU verhängte im wegen des russischen Angriffskriegs Sanktionen gegen zusätzliche fast 1600 Verantwortliche und Organisationen.

Wirtschaftspolitik in Krisenzeiten: Nobelpreis geht an US-Ökonomen Woodford und Hall

Für die Entwicklung neuer Modelle zum Umgang mit Rezessionen und anderen Krisen werden die beiden US-Forscher Michael Woodford und Robert Hall mit dem Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften ausgezeichnet. Sie hätten neue makroökonomische Modelle zur Umsetzung wirksamer Stabilisierungsmaßnahmen entwickelt, teilte die Schwedische Akademie der Wissenschaften in Stockholm am Montag mit. Auf Grundlage dieser Modelle "können rechtzeitig ergriffene finanz- und geldpolitische Maßnahmen die Schwankungen der Konjunktur abfedern".

Macron stellt deutsch-französischen Auto-Kompromiss in Aussicht

Präsident Emmanuel Macron hat eine "unmittelbar bevorstehende Einigung" zwischen Frankreich und Deutschland zum Schutz der europäischen Autoindustrie gegen die asiatische Konkurrenz angekündigt. "Wir sind gerade dabei, eine Vereinbarung mit unseren deutschen Partnern abzuschließen, damit Europa vorankommen kann, um unsere Industrie besser zu schützen", sagte Macron am Montag zum Auftakt der 91. Pariser Automesse.

Nur noch 350.000 im Jahr: EU halbiert Hybridauto-Importe aus China

Die EU will ihre Autobauer unterstützen und halbiert deshalb die Importe an Plugin-Hybriden der Konkurrenz aus China. Künftig sollen pro Jahr nur noch 350.000 Hybridautos aus China in die EU verkauft werden dürfen, wie ein EU-Beamter am Montag in Brüssel mitteilte. "Das wird die aktuellen Importe in die EU um mehr als die Hälfte senken", sagte er. Die EU und China hatten sich in der vergangenen Woche auf eine Begrenzung geeinigt.

Textgröße ändern: