Pallade Veneta - Linken-Chefin Wissler kritisiert Pläne zum Verkauf von Bundesbeteiligungen

Linken-Chefin Wissler kritisiert Pläne zum Verkauf von Bundesbeteiligungen


Linken-Chefin Wissler kritisiert Pläne zum Verkauf von Bundesbeteiligungen
Linken-Chefin Wissler kritisiert Pläne zum Verkauf von Bundesbeteiligungen / Foto: Daniel ROLAND - AFP/Archiv

Kritik am geplanten Verkauf von Bundesbeteiligungen kommt aus der Linkspartei. "Anstatt die Schuldenbremse auszusetzen und die hohen Vermögen heranzuziehen, will die Ampel die Beteiligungen an Post und Telekom verscherbeln", sagte Parteichefin Janine Wissler am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Wegen kurzfristiger Sparziele langfristig lukrative und wichtige Beteiligungen zu verscherbeln, sei aber "kurzsichtig und hat mit solider Haushaltspolitik nichts zu tun".

Textgröße ändern:

"Der Bund trennt sich von seinem Tafelsilber, um die Vorgaben der schwachsinnigen Schuldenbremse einzuhalten", kritisierte Wissler. "Dieser finanzpolitische Irrsinn macht uns alle ärmer. Damit gibt der Bund jeden Einfluss in beiden Unternehmen auf."

Die Linken-Chefin warf der Ampel-Koalition zudem vor, die Unwahrheit gesagt zu haben. "So wurde uns gestern noch versprochen, dass man bei den Ausgaben für die Bahn nicht kürzen werde", sagte sie. Jetzt komme Finanzminister Christian Lindner (FDP) "mit einem Taschenspielertrick". Lindner nenne das Haushaltspolitik, "ich nenne das Trickbetrug", sagte Wissler.

Die Sanierung des maroden Schienennetzes der Bahn sollte bisher aus Mitteln der Klima- und Transformationsfonds (KTF) unterstützt werden. Wegen der Milliardenlöcher dort plant die Regierung nun stattdessen eine Finanzierung aus dem Kernhaushalt. Weil auch dort kein Geld verfügbar ist, soll dieses über den Verkauf von Bundeseigentum hereinkommen. Genannt wird neben Beteiligungen an Post und Telekom vor allem ein Verkauf der Bahn-Logistiktochter Schenker.

T.Galgano--PV

Empfohlen

Mit Picknick-Korb: Neue E-Ente auf Pariser Automesse vorgestellt

Auf der Bremse ist eine Schildkröte abgebildet, auf dem Gaspedal ein Hase: Die neue E-Ente, eine elektrische Neuauflage des erfolgreichen 2CV-Modells von Citroën, ist voll von solchen Details. Ein knallroter Prototyp mit gelbkarierten Sitzen wurde am Montag bei der Pariser Automesse in Anwesenheit des Schauspielers Omar Sy vorgestellt.

Mit Picknick-Korb: Neue E-Ente auf Pariser Automesser vorgestellt

Auf der Bremse ist eine Schildkröte abgebildet, auf dem Gaspedal ein Hase: Die neue E-Ente, eine elektrische Neuauflage des erfolgreichen 2CV-Modells von Citroën, ist voll von solchen Details. Ein knallroter Prototyp mit gelbkarierten Sitzen wurde am Montag bei der Pariser Automesse in Anwesenheit des Schauspielers Omar Sy vorgestellt.

CDU will Stromsteuer "für alle" auf EU-Minimum absenken: Merz sieht "Spielräume"

Die CDU will zur Entlastung der Verbraucher die Stromsteuer "für alle" auf das europäische Minimum absenken und damit eine Zusage aus dem vergangenen Jahr einhalten. Das kündigte Parteichef Friedrich Merz am Montag in Berlin an und sagte, dafür sollten nun "finanzielle Spielräume im Haushalt" genutzt werden. Diese könne es geben, "wenn sich das Wachstum verfestigt und verstetigt", sagte der Kanzler.

Verwirrung um von Trump verkündete "Energie-Waffenruhe" - Kiew meldet neue russische Angriffe

Verwirrung um die von US-Präsident Donald Trump verkündete "Energie-Waffenruhe" im Ukraine-Krieg: Russland hat das Inkrafttreten einer solchen Einigung am Montag nicht bestätigt und nach Angaben Kiews erneut Energie-Anlagen in der Ukraine angegriffen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte, Kiew werde "reagieren", sollte sich Moskau nicht an die Waffenruhe halten. Die EU verhängte im wegen des russischen Angriffskriegs Sanktionen gegen zusätzliche fast 1600 Verantwortliche und Organisationen.

Textgröße ändern: