Pallade Veneta - Verfahren gegen Ex-VW-Chef Winterkorn wegen Marktmanipulation wieder aufgenommen

Verfahren gegen Ex-VW-Chef Winterkorn wegen Marktmanipulation wieder aufgenommen


Verfahren gegen Ex-VW-Chef Winterkorn wegen Marktmanipulation wieder aufgenommen
Verfahren gegen Ex-VW-Chef Winterkorn wegen Marktmanipulation wieder aufgenommen / Foto: JENS SCHLUETER - AFP

Im Skandal um manipulierte Dieselmotoren ist ein 2021 eingestelltes Strafverfahren gegen den früheren VW-Vorstandsvorsitzenden Martin Winterkorn wegen des Verdachts auf Marktmanipulation wieder aufgenommen worden. Wie das Landgericht Braunschweig am Donnerstag mitteilte, entsprach die zuständige Strafkammer damit einem Antrag der Staatsanwaltschaft. Die Anklage wirft Winterkorn vor, Anleger bewusst nicht über den Einbau einer unzulässigen Abschalteinrichtung in VW-Dieselmotoren informiert zu haben - obwohl er dazu nach dem Wertpapierhandelsgesetz verpflichtet gewesen wäre.

Textgröße ändern:

Wann der Prozess gegen Winterkorn beginnen soll, ist nach Angaben des Landgerichts Braunschweig bisher nicht bekannt.

Das Gericht hatte das Verfahren gegen Winterkorn wegen mutmaßlicher Marktmanipulation ursprünglich im Januar 2021 eingestellt. Das Argument des Gerichts damals: In einem anderen Verfahren im VW-Dieselskandal müsse Winterkorn bereits mit einer so hohen Strafe rechnen, dass eine Verurteilung wegen Marktmanipulation dagegen nicht ins Gewicht fallen würde. In diesem anderen Verfahren wird Winterkorn gewerbs- und bandenmäßiger Betrug vorgeworfen.

Nun nahm das Landgericht Braunschweig auch das Verfahren wegen mutmaßlicher Marktmanipulation wieder auf. Zur Begründung hieß es, zum einen sei in dem Betrugsverfahren gegen Winterkorn bisher aus gesundheitlichen Gründen nicht gegen ihn vorgegangen worden. Zum anderen geht das Gericht nun doch davon aus, dass eine Verurteilung Winterkorns wegen Marktmanipulation ins Gewicht fallen würde.

B.Fortunato--PV

Empfohlen

Mit Picknick-Korb: Neue E-Ente auf Pariser Automesse vorgestellt

Auf der Bremse ist eine Schildkröte abgebildet, auf dem Gaspedal ein Hase: Die neue E-Ente, eine elektrische Neuauflage des erfolgreichen 2CV-Modells von Citroën, ist voll von solchen Details. Ein knallroter Prototyp mit gelbkarierten Sitzen wurde am Montag bei der Pariser Automesse in Anwesenheit des Schauspielers Omar Sy vorgestellt.

Mit Picknick-Korb: Neue E-Ente auf Pariser Automesser vorgestellt

Auf der Bremse ist eine Schildkröte abgebildet, auf dem Gaspedal ein Hase: Die neue E-Ente, eine elektrische Neuauflage des erfolgreichen 2CV-Modells von Citroën, ist voll von solchen Details. Ein knallroter Prototyp mit gelbkarierten Sitzen wurde am Montag bei der Pariser Automesse in Anwesenheit des Schauspielers Omar Sy vorgestellt.

CDU will Stromsteuer "für alle" auf EU-Minimum absenken: Merz sieht "Spielräume"

Die CDU will zur Entlastung der Verbraucher die Stromsteuer "für alle" auf das europäische Minimum absenken und damit eine Zusage aus dem vergangenen Jahr einhalten. Das kündigte Parteichef Friedrich Merz am Montag in Berlin an und sagte, dafür sollten nun "finanzielle Spielräume im Haushalt" genutzt werden. Diese könne es geben, "wenn sich das Wachstum verfestigt und verstetigt", sagte der Kanzler.

Verwirrung um von Trump verkündete "Energie-Waffenruhe" - Kiew meldet neue russische Angriffe

Verwirrung um die von US-Präsident Donald Trump verkündete "Energie-Waffenruhe" im Ukraine-Krieg: Russland hat das Inkrafttreten einer solchen Einigung am Montag nicht bestätigt und nach Angaben Kiews erneut Energie-Anlagen in der Ukraine angegriffen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte, Kiew werde "reagieren", sollte sich Moskau nicht an die Waffenruhe halten. Die EU verhängte im wegen des russischen Angriffskriegs Sanktionen gegen zusätzliche fast 1600 Verantwortliche und Organisationen.

Textgröße ändern: