Pallade Veneta - Preise für gebrauchte E-Autos sinken - weiterhin deutlich teurer als Verbrenner

Preise für gebrauchte E-Autos sinken - weiterhin deutlich teurer als Verbrenner


Preise für gebrauchte E-Autos sinken - weiterhin deutlich teurer als Verbrenner
Preise für gebrauchte E-Autos sinken - weiterhin deutlich teurer als Verbrenner / Foto: ODD ANDERSEN - AFP

Die Preise für gebrauchte Elektroautos sind laut einer Auswertung des Portals Autoscout24 im vergangenen Jahr deutlich gesunken. Der Durchschnittspreis lag 2023 bei 36.703 Euro und damit deutlich unter dem Höchstwert von 2022 mit 44.000 Euro, wie das Portal am Montag mitteilte. Das Angebot habe zudem stark zugenommen - allein auf Autoscout24 habe es sich von 2021 bis 2023 verdreifacht. Gebrauchte Verbrenner sind allerdings nach wie vor günstiger.

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Autoscout24 ist nach eigenen Angaben der europaweit größte Online-Automarkt, zugrunde lagen die Daten von monatlich zwei Millionen Fahrzeugen. In Deutschland betrug der Preis für ein gebrauchtes Elektroauto demnach 2020 im Schnitt 29.900 Euro und stieg bis 2022 auf im Schnitt 43.968 Euro. Grund waren höhere Energiekosten und allgemein die Inflation, so das Portal.

Trotz der seither gesunkenen Preise sind gebrauchte E-Autos weiterhin teurer als Verbrenner: Für Diesel berechnete Autoscout24 einen Durchschnittspreise von 29.631 Euro im vergangenen Jahr, für Benziner 26.281 Euro.

Autoscout24 zitierte den Batterie-Spezialisten Maximilian Fichtner, Leiter des Helmholtz-Instituts für Elektrochemische Energiespeicherung in Ulm, wonach vor allem neuere E-Automodelle auch als Gebrauchtwagen eine "zuverlässige Wahl" seien. Der Kauf eines gebrauchten Elektroautos könne genauso gut funktionieren wie der eines gebrauchten Verbrenners. "Autos wie Tesla-Modelle aus dem Jahr 2017 sind gute Beispiele. Viele, die 2021 gebraucht verkauft wurden, weisen immer noch mehr als 95 Prozent ihrer Batteriekapazität auf."

I.Saccomanno--PV

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