Pallade Veneta - Bahn zum GDL-Streik: "Mit dem Kopf durch die Wand geht es nicht"

Bahn zum GDL-Streik: "Mit dem Kopf durch die Wand geht es nicht"


Bahn zum GDL-Streik: "Mit dem Kopf durch die Wand geht es nicht"
Bahn zum GDL-Streik: "Mit dem Kopf durch die Wand geht es nicht" / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP

Die Bahn hat den sechstägigen Streik der Lokführer scharf kritisiert und die Gewerkschaft GDL an den Verhandlungstisch zurückgerufen. Die Bahn habe bis zuletzt versucht, den Ausstand zu verhindern, "doch die GDL verweigert sich und eskaliert die Lage", sagte Bahn-Sprecherin Anja Bröker am Mittwochmorgen in Berlin. Es handelt sich um den längsten Streik in der Geschichte der Deutschen Bahn.

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Im Personenverkehr hatte der Streik in der Nacht um 02.00 Uhr begonnen, der Güterverkehr wird bereits seit Dienstagabend bestreikt. Enden soll der Arbeitskampf am Montagabend.

Das Unternehmen habe bis zuletzt Verhandlungsbereitschaft signalisiert und sei auch weiterhin verhandlungsbereit, sagte Bröker. "Man muss an den Tisch kommen, man muss Kompromisse finden, mit dem Kopf durch die Wand, wie das die GDL versucht, geht es nicht." Der einzige Weg, um bei den Forderungen zusammenzukommen, sei "miteinander zu sprechen"

Bröker warnte, dass der Streik nicht nur Auswirkungen auf den deutschen, sondern auch auf den europäischen Güterverkehr haben werde. Die GDL bestreike auch die Wirtschaft in Deutschland und Europa, sagte die Sprecherin.

Einer der Hauptstreitpunkte ist die Forderung der GDL nach einer Absenkung der Wochenarbeitszeit von 38 auf 35 Stunden für Schichtarbeiter ohne Entgelteinbußen. Die Bahn ist zu einem Wahlmodell mit 37 Stunden bereit. Die GDL schickte ihrerseits am Dienstag Vorschläge an die Bahn, auf deren Grundlage sie weiter verhandeln und die Streiks aussetzen würde. Sie beinhalten unter anderem eine stufenweise Absenkung der Wochenarbeitszeit auf 35 Stunden bis 2028.

C.Grillo--PV

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