Pallade Veneta - Polnische Landwirte blockieren aus Protest 160 Straßen

Polnische Landwirte blockieren aus Protest 160 Straßen


Polnische Landwirte blockieren aus Protest 160 Straßen
Polnische Landwirte blockieren aus Protest 160 Straßen / Foto: JANEK SKARZYNSKI - AFP

Aus Protest gegen Agrarimporte aus der Ukraine haben polnische Landwirte am Mittwoch landesweit rund 160 Straßen und wichtige Verkehrsachsen blockiert. "Wir sind gegen den unkontrollierten Import von Agrarprodukten aus der Ukraine", sagte der Sprecher der Bauerngewerkschaft Solidarnosc RI, Adrian Wawrzyniak, der Nachrichtenagentur AFP. Die Landwirte fordern außerdem Reformen der gemeinsamen Agrarpolitik der EU.

Textgröße ändern:

In der Stadt Ryki im Südosten Polens versammelten sich rund 100 Traktoren und bewegten sich dann in einer Kolonne langsam ins rund zwölf Kilometer entfernte Deblin, wie AFP-Reporter berichteten. Dadurch kam es zu langen Staus. "Ein Landwirt ist kein Knecht" und "Die Landwirtschaft stirbt langsam" war auf Schildern zu lesen.

Bei einem Treffen in Brüssel erklärte der polnische Landwirtschaftsminister Czeslaw Siekierski, mit ihren Demonstrationen unterstützten die Bauern in seinem Land die Proteste der Landwirte "in vielen europäischen Ländern, in Deutschland, den Niederlanden, Dänemark, Belgien und sogar in Schweden und der Schweiz". Die übermäßige Öffnung der EU und der Import von Waren außerhalb der Union, einschließlich der Ukraine, führten zu erheblichen Störungen auf dem polnischen Markt.

Die EU hatte 2022 viele Zölle auf Einfuhren aus der Ukraine aufgehoben. Günstig importiertes Getreide drückt nach Ansicht der Verbände seitdem die Preise.

D.Bruno--PV

Empfohlen

Umfrage: 17 Prozent der Deutschen beantragten Verwaltungsleistung online

17 Prozent der Deutschen haben einer Umfrage zufolge bereits eine Verwaltungsleistung wie etwa eine Wohnsitzanmeldung online beantragt. Zwar ist das weiterhin eine Minderheit, der Wert stieg im Vergleich zu einer Umfrage aus dem Vorjahr aber an, wie der Digitalverband Bitkom am Dienstag in Berlin mitteilte. Demnach waren es vor einem Jahr noch 13 Prozent gewesen.

Hohe Energiepreise: Inflation im September so hoch wie seit Ende 2023 nicht mehr

Die hohen Energiepreise haben die Inflation im September auf den höchsten Stand seit Ende 2023 getrieben. Die Inflationsrate betrug im Vergleich zum Vorjahresmonat 3,3 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte und damit seine erste Schätzung bestätigte. "Die Inflationsrate erreichte im September mit über drei Prozent einen neuen Jahreshöchststand. Das war zugleich der höchste Wert seit Dezember 2023", erklärte Amtspräsidentin Ruth Brand.

Milliarden-Einsparungen geplant: Frankreichs Parlament beginnt Haushaltsdebatte

Vor dem Hintergrund der angespannten Finanzlage in Frankreich beginnt am Dienstagabend in der Nationalversammlung die Debatte über den Haushalt für das kommende Jahr. Der Haushaltsentwurf der Regierung sieht Einsparungen von rund 45 Milliarden Euro vor. Ziel ist es, das Staatsdefizit von 5,4 Prozent auf fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts zurückzuführen.

Hohe Energiepreise: Inflation steigt im September auf Höchststand seit Ende 2023

So hoch war die Inflationsrate seit Dezember 2023 nicht mehr: Der Anstieg der Verbraucherpreise hat wegen der hohen Kosten für Energie im September stark zugelegt. Die Inflationsrate betrug im Vergleich zum Vorjahresmonat 3,3 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte und damit seine erste Schätzung bestätigte. "Die Inflationsrate erreichte im September mit über drei Prozent einen neuen Jahreshöchststand. Das war zugleich der höchste Wert seit Dezember 2023", erklärte Amtspräsidentin Ruth Brand.

Textgröße ändern: