Pallade Veneta - Bahn nach Streikende zuversichtlich für Tarifabschluss mit Lokführern

Bahn nach Streikende zuversichtlich für Tarifabschluss mit Lokführern


Bahn nach Streikende zuversichtlich für Tarifabschluss mit Lokführern
Bahn nach Streikende zuversichtlich für Tarifabschluss mit Lokführern / Foto: Kirill KUDRYAVTSEV - AFP/Archiv

Nach dem Ende des Streiks der Lokführergewerkschaft GDL gibt sich die Deutsche Bahn optimistisch. Sie sei "zuversichtlich, dass es am Ende zu einem Tarifabschluss kommen wird", sagte Konzernsprecherin Anja Bröker am Montag. Die Verhandlungen sollen am 5. Februar beginnen. Bis zum 3. März gelte die Friedenspflicht.

Textgröße ändern:

Bis dahin soll es also keine weiteren Streiks geben. Bröker zufolge ist es "gut, dass wir wieder miteinander sprechen." Bei den Fahrgästen bedankte sie sich für ihr Verständnis und ihre Geduld.

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hatte seit Dienstagabend den Güterverkehr und seit Mittwochmorgen den Personenverkehr der Deutschen Bahn bestreikt. Ursprünglich sollte der Ausstand erst am Montag um 18.00 Uhr enden - er wäre dann der längste in der Geschichte der DB gewesen.

Der Konzern und die Lokführergewerkschaft GDL hatten aber in der Nacht am Samstag die Wiederaufnahme ihrer Tarifverhandlungen vereinbart. Nach dem vorzeitigen Streikende hatte der Güterverkehr bereits am Sonntagabend und der Personenverkehr am frühen Montagmorgen wieder seinen Betrieb aufgenommen. Für Montag rechnet die Bahn noch mit vereinzelten Störungen im Zugverkehr.

O.Merendino--PV

Empfohlen

Arbeitgeber fordern mehr Tempo bei Reformen - Merz wirbt für Zuversicht

Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger hat die Bundesregierung zu raschen Reformen aufgefordert. Grundvoraussetzung für weiteres Wachstum in Deutschland seien "weniger Bürokratie, flexiblere Arbeit, niedrigere Belastungen und ein Staat, der schneller und digitaler wird", sagte Dulger am Dienstag beim Arbeitgebertag in Berlin, wo er Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) einen 20-Punkte-Plan der Arbeitgeber überreichte. Merz bekräftigte seinen Willen zu den "umfangreichsten Reformen seit Jahrzehnten" - und warb zugleich für mehr Zuversicht.

Beauftragte Ataman: Wechseljahre müssen raus aus der Tabuzone

Die Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung, Ferda Ataman, hat mehr Sensibilität und Beachtung für das Thema Wechseljahre gefordert - und zwar im Gesundheitsbereich, am Arbeitsplatz und in der Forschung. "Das Thema Frauengesundheit wurde lange vernachlässigt. Im Mittelpunkt der medizinischen Forschung stand der Mann", erklärte Ataman am Dienstag. Wie wenig das Wohlbefinden von Frauen medizinisch beachtet werde, sei "gut am Beispiel der Wechseljahre erkennbar".

IWF erwartet mehr Wirtschaftswachstum für Deutschland - Warnung vor Abwärtsrisiken

Der Internationale Währungsfonds (IWF) setzt seine Wirtschaftsprognose für Deutschland und die Weltwirtschaft hoch. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) wächst im laufenden Jahr voraussichtlich um 1,3 Prozent, wie aus dem am Dienstag beim IWF-Jahrestreffen in Bangkok veröffentlichten Weltwirtschaftsausblick hervorging. Das sind 0,6 Prozentpunkte mehr als noch im Juli prognostiziert. Auch seine Erwartung für die globale Wirtschaftsleistung hob der IWF leicht um 0,1 Prozentpunkte auf 3,1 Prozent an - warnte aber vor Abwärtsrisiken.

Block-Prozess: Gericht beschlagnahmt Aufzeichnungen von Journalistin

Die gerichtliche Beschlagnahme der Tonaufzeichnung einer Journalistin hat im Zusammenhang mit dem Strafprozess um die Entführung der Kinder der Steakhauskettenerbin Christina Block zu einer scharfen Auseinandersetzung geführt. Die betroffene Wochenzeitung "Die Zeit" sprach von einem "Angriff auf die Pressefreiheit". Sie kündigte rechtliche Schritte gegen den entsprechenden Erlass des Hamburger Landgerichts an.

Textgröße ändern: