Pallade Veneta - CO2-Ausstoß privater Haushalte zwischen 2001 und 2021 spürbar gesunken

CO2-Ausstoß privater Haushalte zwischen 2001 und 2021 spürbar gesunken


CO2-Ausstoß privater Haushalte zwischen 2001 und 2021 spürbar gesunken
CO2-Ausstoß privater Haushalte zwischen 2001 und 2021 spürbar gesunken / Foto: Charly TRIBALLEAU - AFP/Archiv

Der Energieverbrauch und damit auch der CO2-Ausstoß privater Haushalte geht über Jahre gesehen spürbar zurück. Beim wichtigsten Verbrauchsfaktor, dem Heizen, reduzierten sich die Emissionen zwischen 2001 und 2021 um rund zwölf Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Zuletzt wurden demnach noch 147 Millionen Tonnen CO2 emittiert, um Wohnräume warm zu halten.

Textgröße ändern:

Der Rückgang ist den Statistikern zufolge zum einen auf die zunehmende Verwendung emissionsärmerer Energieträger wie Gas, Fernwärme und Strom zurückzuführen. Fernwärme und Strom werden auch zunehmend mit erneuerbaren Energien erzeugt. Zudem wird offenbar effizienter geheizt: Der Heizenergieverbrauch ging im selben Zeitraum ebenfalls um knapp 13 Prozent zurück.

Den Angaben zufolge gehen rund 70 Prozent der CO2-Emissionen der Haushalte auf das Heizen zurück. Der zweitwichtigste Posten ist Warmwasser (13 Prozent) gefolgt vom Strombedarf von Elektrogeräten (neun Prozent). Das statistische Bundesamt rechnet sowohl die direkten Emissionen durch die Verbrennung etwa von Heizöl oder Erdgas als auch indirekte Emissionen wie bei der Stromerzeugung in Kraftwerken mit ein.

L.Barone--PV

Empfohlen

Arbeitgeber fordern mehr Tempo bei Reformen - Merz wirbt für Zuversicht

Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger hat die Bundesregierung zu raschen Reformen aufgefordert. Grundvoraussetzung für weiteres Wachstum in Deutschland seien "weniger Bürokratie, flexiblere Arbeit, niedrigere Belastungen und ein Staat, der schneller und digitaler wird", sagte Dulger am Dienstag beim Arbeitgebertag in Berlin, wo er Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) einen 20-Punkte-Plan der Arbeitgeber überreichte. Merz bekräftigte seinen Willen zu den "umfangreichsten Reformen seit Jahrzehnten" - und warb zugleich für mehr Zuversicht.

Beauftragte Ataman: Wechseljahre müssen raus aus der Tabuzone

Die Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung, Ferda Ataman, hat mehr Sensibilität und Beachtung für das Thema Wechseljahre gefordert - und zwar im Gesundheitsbereich, am Arbeitsplatz und in der Forschung. "Das Thema Frauengesundheit wurde lange vernachlässigt. Im Mittelpunkt der medizinischen Forschung stand der Mann", erklärte Ataman am Dienstag. Wie wenig das Wohlbefinden von Frauen medizinisch beachtet werde, sei "gut am Beispiel der Wechseljahre erkennbar".

IWF erwartet mehr Wirtschaftswachstum für Deutschland - Warnung vor Abwärtsrisiken

Der Internationale Währungsfonds (IWF) setzt seine Wirtschaftsprognose für Deutschland und die Weltwirtschaft hoch. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) wächst im laufenden Jahr voraussichtlich um 1,3 Prozent, wie aus dem am Dienstag beim IWF-Jahrestreffen in Bangkok veröffentlichten Weltwirtschaftsausblick hervorging. Das sind 0,6 Prozentpunkte mehr als noch im Juli prognostiziert. Auch seine Erwartung für die globale Wirtschaftsleistung hob der IWF leicht um 0,1 Prozentpunkte auf 3,1 Prozent an - warnte aber vor Abwärtsrisiken.

Block-Prozess: Gericht beschlagnahmt Aufzeichnungen von Journalistin

Die gerichtliche Beschlagnahme der Tonaufzeichnung einer Journalistin hat im Zusammenhang mit dem Strafprozess um die Entführung der Kinder der Steakhauskettenerbin Christina Block zu einer scharfen Auseinandersetzung geführt. Die betroffene Wochenzeitung "Die Zeit" sprach von einem "Angriff auf die Pressefreiheit". Sie kündigte rechtliche Schritte gegen den entsprechenden Erlass des Hamburger Landgerichts an.

Textgröße ändern: