Pallade Veneta - IWF hebt Konjunkturprognose der Weltwirtschaft auf 3,1 Prozent Wachstum

IWF hebt Konjunkturprognose der Weltwirtschaft auf 3,1 Prozent Wachstum


IWF hebt Konjunkturprognose der Weltwirtschaft auf 3,1 Prozent Wachstum
IWF hebt Konjunkturprognose der Weltwirtschaft auf 3,1 Prozent Wachstum / Foto: MANDEL NGAN - AFP

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat die Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft in diesem Jahr um 0,2 Prozentpunkte auf 3,1 Prozent angehoben. "Wir hatten weniger Inflation und zugleich mehr Wachstum", sagte IWF-Chefvolkswirt Pierre-Olivier Gourinchas am Dienstag in Washington. Die Volkswirtschaften mehrerer Industrie- und Schwellenländer hätten sich insgesamt deutlich "widerstandsfähiger" gezeigt als zunächst angenommen.

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Gourinchas verwies auf "viele Teile der Welt", in denen die Wirtschaft sich unerwartet gut entwickelt habe. Neben den USA nannte er China, Russland, Brasilien und Indien. Mit Blick auf die G7-Gruppe bleibt der Ausblick für die europäischen Staaten (Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien) eingetrübt, während die IWF-Experten für Japan und Kanada Verbesserungen erwarten.

Deutschland dürfte den Prognosen zufolge im Jahr 2024 mit 0,5 Prozent erneut das niedrigste Wachstum der G7-Staaten verbuchen. Frankreich, Großbritannien und Italien stehen mit jeweils einem Prozent aber ebenfalls nicht bedeutend besser da. Für die USA erwarten die Experten 2,1 Prozent - nach 2,5 Prozent im vergangenen Jahr - und für China 4,6 Prozent nach 5,2 Prozent. In beiden Fällen hob der IWF seine Prognose an.

Mit 3,1 Prozent bleibt das weltweite Wirtschaftswachstum weiterhin deutlich hinter dem Durchschnittswert der vergangenen Jahre von 3,8 Prozent zurück. Dennoch dürfte das Gesamtbild für viele Staaten im Jahr 2024 weniger düster ausfallen als im Jahr 2023: Für alle untersuchten Länder außer Argentinien erwarten die Experten eine positive Entwicklung der Wirtschaftsleistung.

T.Galgano--PV

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