Pallade Veneta - GDL-Chef Weselsky warnt vor Scheitern der Tarifgespräche mit der Bahn

GDL-Chef Weselsky warnt vor Scheitern der Tarifgespräche mit der Bahn


GDL-Chef Weselsky warnt vor Scheitern der Tarifgespräche mit der Bahn
GDL-Chef Weselsky warnt vor Scheitern der Tarifgespräche mit der Bahn / Foto: THOMAS KIENZLE - AFP/Archiv

Der Chef der Lokführergewerkschaft GDL, Claus Weselsky, hält ein Scheitern der Tarifverhandlungen mit der Deutschen Bahn für möglich. "Ich schließe nicht aus, dass die Tarifverhandlungen mit der Bahn scheitern könnten", sagte Weselsky der "Augsburger Allgemeinen" (Donnerstagsausgabe). "Bis 3. März kann alles passieren", fügte der GDL-Chef mit Blick auf das Ende der vereinbarten Friedenspflicht hinzu.

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"Wir gehen jetzt ins Dunkelfeld in einen abgeschlossenen Bereich", sagte Weselsky über das mit der Bahn vereinbarte Verhandlungsverfahren. "Zunächst gehen wir ohne Moderatoren in die Gespräche. Es besteht aber die Möglichkeit, Moderatoren zu benennen, die aber keine Schlichter sind. Schlichter lehne ich ab, weil sie die Inhalte der Verhandlungen bestimmen wollen. Das lasse ich nicht zu."

Die GDL hatte in der Nacht zum Montag einen Fünf-Tage-Streik bei der Deutschen Bahn beendet. Weselsky und der Personalchef der Deutschen Bahn, Martin Seiler, hatten zuvor den Wiedereinstieg in die Tarifverhandlungen vereinbart. Diese sollen am Montag starten.

Weselsky zeigte sich zuversichtlich, dass eine Einigung in dem nun vereinbarten Verhandlungsprozess erzielt werden könne. "Bisher ist es immer gelungen, im Zuge eines solchen Verfahrens zu einem vernünftigen Ergebnis zu kommen", sagte der Chef der Lokführergewerkschaft der "Augsburger Allgemeinen". "Schließlich ist die Bahn jetzt endlich bereit, mit uns über eine Absenkung der Wochenarbeitszeit zu verhandeln. Das hätte die Bahn schon früher vor unseren Streiks haben können."

C.Grillo--PV

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