Pallade Veneta - Inflation in der Eurozone im Januar leicht auf 2,8 Prozent abgeschwächt

Inflation in der Eurozone im Januar leicht auf 2,8 Prozent abgeschwächt


Inflation in der Eurozone im Januar leicht auf 2,8 Prozent abgeschwächt
Inflation in der Eurozone im Januar leicht auf 2,8 Prozent abgeschwächt / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Die Inflation in der Eurozone hat sich zum Jahresbeginn leicht abgeschwächt: Wie die EU-Statistikbehörde Eurostat am Donnerstag auf der Grundlage einer ersten Schätzung mitteilte, betrug die Teuerung im Januar 2,8 Prozent im Jahresvergleich, nach 2,9 Prozent im Dezember. Analysten hatten mit einem noch deutlicheren Rückgang gerechnet. Vom zwei-Prozent-Ziel der Europäischen Zentralbank bleibt die Inflation gleichwohl noch entfernt.

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Den Statistikern zufolge lagen die Preissteigerungen für Lebensmittel, Alkohol und Tabak im Januar mit 5,7 Prozent deutlich über dem Schnitt, auch Dienstleistungen erreichten ein Plus von 4,0 Prozent. Die Preise für Energieprodukte gingen hingegen deutlich um 6,3 Prozent im Jahresvergleich zurück.

Die niedrigsten Inflationsraten von einem Prozent oder darunter wiesen die Länder Finnland, Italien, Lettland und Litauen auf, die höchsten waren mit jeweils über vier Prozent in Österreich, der Slowakei, Kroatien und Estland zu finden. Für Deutschland gab Eurostat einen für den EU-Vergleich harmonisierten Wert von 3,1 Prozent für Januar an - dieser wird etwas anders berechnet als vom Statistischen Bundesamt.

Die Behörde in Wiesbaden hatte am Mittwoch für Januar eine Inflation in Höhe von voraussichtlich 2,9 Prozent angegeben. Damit schwächte sich die Teuerung in Deutschland zum Jahresbeginn deutlich ab.

F.Dodaro--PV

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