Pallade Veneta - Grünheide: Tesla sorgt sich nach Anschlag auf Stromversorgung um Beschäftigte

Grünheide: Tesla sorgt sich nach Anschlag auf Stromversorgung um Beschäftigte


Grünheide: Tesla sorgt sich nach Anschlag auf Stromversorgung um Beschäftigte
Grünheide: Tesla sorgt sich nach Anschlag auf Stromversorgung um Beschäftigte / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP/Archiv

Nach dem Anschlag auf die Stromversorgung des Tesla-Werks im brandenburgischen Grünheide sorgt sich der Autobauer um die Sicherheit seiner Beschäftigten vor Ort. "Natürlich gibt es Sorgen", sagte Werksleiter André Thierig der "Wirtschaftswoche". Manche Mitarbeiter fragten ihn, "ob es gefährlich ist, außerhalb des Werks Tesla-Kleidung zu tragen".

Textgröße ändern:

Anfang vergangener Woche war ein Hochspannungsmast in Brand gesetzt worden, woraufhin die Stromversorgung bei Tesla ausfiel. Zu dem Anschlag bekannte sich eine linksextremistische Gruppe namens Vulkangruppe. Der Generalbundesanwalt ermittelt unter anderem wegen des Anfangsverdachts der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung. Knapp eine Woche später konnte die Fabrik wieder ans Netz angeschlossen werden.

Laut Thierig wandte sich Tesla mit der Bitte um Unterstützung an die Behörden. "Wir sind in intensiven Gesprächen mit den Behörden, was sie für die Sicherheit unserer Mitarbeiter außerhalb des Werks tun können", sagte er der Zeitung. So seien etwa beim Polizeipräsidium Brandenburg "Sorgen und Befürchtungen platziert" worden. Trotzdem wollten sich die Mitarbeiter "nicht verstecken".

Tesla-Chef Elon Musk war nach Thierigs Worten "geschockt" von dem Anschlag und "konnte es nicht glauben". Er habe dann seine Unterstützung angeboten. Die Schadenssumme durch den Anschlag auf die Stromversorgung sei "neunstellig".

O.Merendino--PV

Empfohlen

US-Zentralbank-Vorständin Cook hat keine Zeit für von Trump einberufene Anhörung

US-Präsident Donald Trump will Zentralbank-Vorständin Lisa Cook entlassen - für eine Befragung durch ein von Trump einberufenes Komitee hat sie aber keine Zeit. Cook nehme am 5. November an finanz- und geldpolitischen Treffen in Europa teil, schrieb ihr Anwalt Abbe Lowell am Dienstag an das Weiße Haus. "Folglich kann sie an diesem Datum nicht an einer Anhörung teilnehmen." Möglich sei die Befragung erst nach Beratungen der US-Notenbank Fed zur Geldpolitik am 8. und 9. Dezember.

EU-Gericht urteilt über strengere Regeln für Porno-Seite Stripchat

Das Gericht der Europäischen Union in Luxemburg verkündet am Mittwoch (09.30 Uhr) sein Urteil über strengere Regeln für die Porno-Seite Stripchat. Die EU-Kommission stufte Stripchat 2023 als sehr große Online-Plattform unter dem Gesetz für digitale Dienste (Digital Services Act, DSA) ein. Denn die Seite habe mehr als 45 Millionen monatliche Nutzer in der EU, was über dem Schwellenwert liegt. (Az. T-134/24)

Rechtsstreit nach Unfall auf Rennstrecke: BGH gibt Versicherungskundin recht

In einem seit Jahren dauernden Rechtsstreit um Versicherungsschutz nach einem Motorradunfall bei einer Veranstaltung auf einer Rennstrecke hat sich eine Kundin vor dem Bundesgerichtshof (BGH) abschließend durchgesetzt. Der in den allgemeinen Unfallversicherungsbedingungen des Unternehmens vereinbarte Risikoausschluss für auf das Erreichen von Höchstgeschwindigkeit abzielende Fahrtveranstaltungen greife hier nicht, entschied der BGH am Dienstag in Karlsruhe. (Az. IV ZR 251/25)

Neuer Arbeitsminister erhält Ernennungsurkunde von Steinmeier

Nach dem Rücktritt von Bärbel Bas hat der neue Arbeitsminister Alexander Schweitzer seine Ernennungsurkunde erhalten. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreichte dem ehemaligen rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten am Dienstagnachmittag in Berlin das Dokument. Am Mittwochnachmittag legt Schweitzer dann im Bundestag seinen Amtseid ab. Davor nimmt er bereits erstmals an einer Sitzung des Bundeskabinetts teil.

Textgröße ändern: