Pallade Veneta - Fast 22 Prozent weniger Gewinn: Volkswagen startet "verhalten" ins neue Jahr

Fast 22 Prozent weniger Gewinn: Volkswagen startet "verhalten" ins neue Jahr


Fast 22 Prozent weniger Gewinn: Volkswagen startet "verhalten" ins neue Jahr
Fast 22 Prozent weniger Gewinn: Volkswagen startet "verhalten" ins neue Jahr / Foto: Ronny Hartmann - AFP/Archiv

"Verhaltener Start ins Jahr": Volkswagen hat im ersten Quartal im Jahresvergleich einen deutlich geringeren Nettogewinn eingefahren. Das Ergebnis nach Steuern betrug 3,71 Milliarden Euro, wie der Autobauer am Dienstag mitteilte. Das war ein Rückgang um deutliche 21,6 Prozent verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Beeinträchtigt werde das Ergebnis durch ein geringeres Absatzvolumen, höhere Fixkosten als im vergangenen Jahr sowie einen "ungünstigen Länder-, Marken- und Modellmix", hieß es.

Textgröße ändern:

Nach Angaben des Konzerns ging der Absatz von Fahrzeugen im ersten Quartal um 2,0 Prozent auf knapp 2,1 Millionen zurück. Der Gesamtumsatz fiel leicht um 1,0 Prozent auf 75,46 Milliarden Euro. Die "stark gestiegenen Umsatzerlöse" im Bereich Finanzen kompensierten dabei "weitgehend" den Rückgang im Automobilbereich, der dort minus vier Prozent betrug, wie das Unternehmen weiter mitteilte.

An den weitgehend positiven Erwartungen für dieses Jahr hielt Volkswagen hingegen fest und rechnet noch immer mit einem Umsatzplus von fünf Prozent. "Ein starker März, die solide Auftragslage und der sich verbessernde Auftragseingang der letzten Monate sind ermutigend, und sollten sich bereits im zweiten Quartal positiv auswirken", erklärte VW-Finanzchef Arno Antlitz. Zusätzliche Impulse seien von der Einführung von über 30 neuen Modellen über alle Marken hinweg zu erwarten.

Herausforderungen bildeten hingegen vor allem das konjunkturelle Umfeld sowie eine unsichere Lage an den Rohstoff-, Energie- und Devisenmärkten. Es gelte, den gestiegenen Fixkosten "entschieden entgegenzuwirken", führte Antlitz aus.

P.Colombo--PV

Empfohlen

Voraussichtlich niedrigere Erntemenge: Kartoffeln im September deutlich teurer

Der Kartoffelpreis ist in diesem September deutlich höher als im vergangenen Jahr: Verbraucherinnen und Verbraucher zahlten 11,3 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Die Preise für Pommes frites und andere tiefgefrorene verarbeitete Kartoffelprodukte hingegen sanken um 4,7 Prozent. Die Kartoffelernte falle in diesem Jahr nach Schätzungen wesentlich schlechter aus als 2025, erklärte das Bundesamt weiter.

Australien: Gesetzentwurf zur "Fürsorgepflicht" von Tech-Konzernen ins Parlament eingebracht

Nach der Einführung des weltweit ersten Social-Media-Verbots für Kinder und Jugendliche in Australien hat die Regierung ihren Gesetzentwurf zur "Fürsorgepflicht" von Tech-Konzernen für Minderjährige ins Parlament eingebracht. Kommunikationsministerin Anika Wells sagte am Donnerstag vor Journalisten, die Konzerne dürften bislang ihre Angebote "an Australiern im Live-Betrieb testen". Wer ein Produkt entwickele, sei "verantwortlich für dessen Risiken", fügte sie hinzu.

Neue Grenzbrücke zwischen China und Nordkorea eröffnet

Zwölf Jahre nach ihrer Fertigstellung haben China und Nordkorea eine neue Grenzbrücke eröffnet. Lastwagen mit den Flaggen beider Länder fuhren am Donnerstag in beide Richtungen über die gut drei Kilometer lange, vierspurige Brücke. Sie führt von der chinesischen Grenzstadt Dandong, wo sich am Eröffnungstag hunderte Schaulustige versammelten, über den Fluss Yalu nach Nordkorea.

Personalauswahl in Kitas: Bertelsmann-Studie sieht Verbesserungsbedarf

Eine Studie im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung sieht Verbesserungspotenzial bei der Abstimmung zwischen Kitaträgern und Kitaleitungen insbesondere bei der Personalauswahl. 23 Prozent oder fast ein Viertel der befragten Kitaleitungskräfte gaben an, dass ausgeschriebene Stellen eigentlich unterhalb des in den Einrichtungen benötigten Qualifikationsniveaus lägen, wie die Stiftung am Donnerstag in Gütersloh erklärte.

Textgröße ändern: