Pallade Veneta - Bericht: Mindestens 500 weitere Entlassungen bei Tesla

Bericht: Mindestens 500 weitere Entlassungen bei Tesla


Bericht: Mindestens 500 weitere Entlassungen bei Tesla
Bericht: Mindestens 500 weitere Entlassungen bei Tesla / Foto: Patrick Pleul - POOL/AFP/Archiv

Wenige Wochen nach der Ankündigung von Massenentlassungen bei Tesla will der kriselnde US-Elektroautohersteller laut einem Bericht mindestens 500 weitere Stellen streichen. Einem Artikel der US-Nachrichtenseite The Information zufolge hat Tesla-Chef Elon Musk zwei Topmanager mit Wirkung ab Dienstagmorgen entlassen. Mindestens 500 weitere Angestellte sollen folgen, schrieb das auf die Technologiebranche spezialisierte Medium.

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Er werde "bei der Reduzierung der Mitarbeiterzahl und der Kosten mit voller Härte durchgreifen", heißt es in einer E-Mail Musks, aus der The Information zitiert. Jede Führungskraft, die "an mehr als drei Menschen festhält, die den Test auf Exzellenz, Nutzen und Vertrauenswürdigkeit nicht offensichtlich bestehen" werde entlassen, kündigte Musk demnach an.

Den Angaben zufolge handelt es sich bei den betroffenen Managern um Rebecca Tinucci, bisher Chefin der Abteilung für die Ladestationen und Daniel Ho, bisher Leiter der Produktentwicklung. Zudem sollen demnach alle 500 Mitarbeiter von Tinucci ihre Stellen verlieren und die Schließung einer weiteren Abteilung ist geplant.

Tesla hatte Mitte April angekündigt, weltweit rund zehn Prozent seiner 140.000 Stellen streichen zu wollen. Betroffen ist davon laut dem Sender RBB auch das Werk im brandenburgischen Grünheide nahe Berlin, wo 400 feste Stellen abgebaut werden sollen.

In der vergangenen Woche hatte der US-Autobauer schlechte Zahlen gemeldet: Der Gewinn sank im ersten Quartal im Vorjahresvergleich um 55 Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar (rund eine Milliarde Euro), der Umsatz ging um neun Prozent auf 21,3 Milliarden Dollar zurück. In den Vorjahren waren die Gewinne noch gestiegen.

Zuletzt hatten sich die Bedingungen auf dem Markt für E-Autos jedoch deutlich verschärft. Das US-Unternehmen kündigte an, die Einführung neuer und preiswerterer Modelle zu "beschleunigen".

Vor allem die günstigere Konkurrenz aus China macht Tesla zu schaffen. Musk reiste in dieser Woche nach Peking und sagte, Tesla sei "bereit, den nächsten Schritt bei der Vertiefung der Zusammenarbeit mit China zu gehen". Die chinesische Regierung beteuerte, der "sehr große Markt" des Landes werde "für ausländisch finanzierte Firmen immer offen sein".

F.M.Ferrentino--PV

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