Pallade Veneta - OECD hebt Ausblick für Weltwirtschaft an - Prognose für Deutschland abgesenkt

OECD hebt Ausblick für Weltwirtschaft an - Prognose für Deutschland abgesenkt


OECD hebt Ausblick für Weltwirtschaft an - Prognose für Deutschland abgesenkt
OECD hebt Ausblick für Weltwirtschaft an - Prognose für Deutschland abgesenkt / Foto: JEAN AYISSI - AFP/Archiv

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat ihren Ausblick für die globale Konjunktur angehoben: Die Organisation erwartet für dieses Jahr ein globales Wirtschaftswachstum von 3,1 Prozent - im Februar war sie noch von 2,9 Prozent ausgegangen. Treiber dieser Entwicklung sind die USA. Hier wird ein Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 2,6 Prozent erwartet, deutlich mehr als die zuvor prognostizierten 2,1 Prozent.

Textgröße ändern:

Wie die OECD in ihrem aktualisierten Wirtschaftsausblick am Donnerstag weiter mitteilte, wird für die Bundesrepublik in diesem Jahr nur noch ein mageres Wachstum von 0,2 Prozent erwartet, das sind noch einmal 0,1 Prozentpunkte weniger als im Februar prognostiziert. Für die gesamte Eurozone erwartet die OECD eine Wachstumsrate von 0,7 Prozent. Angehoben wurde auch die Prognose für die wirtschaftlichen Schwergewichte China und Indien.

In der Weltwirtschaft habe ein "vorsichtiger Optimismus" Einzug gehalten, erklärte die OECD in ihrem Bericht. Gleichwohl warnte sie vor Ungleichheiten zwischen einzelnen Ländern und Regionen. Nicht zuletzt stellten die aktuellen großen geopolitischen Spannungen ein Risiko dar, besonders für die Energie- und Finanzmärkte und damit für die Inflation und das Wirtschaftswachstum.

L.Barone--PV

Empfohlen

Schneller als die Inflation: Mieten in deutschen Städten ziehen wieder stärker an

Die Angebotsmieten in deutschen Städten sind zuletzt wieder stärker gestiegen. Wie das Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW) am Donnerstag mitteilte, legten sie im dritten Quartal im bundesweiten Schnitt um 1,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal zu. Verglichen mit dem dritten Quartal 2025 betrug der Anstieg 3,7 Prozent.

Chip-Hersteller TSMC verbucht sechsten Rekordgewinn in Folge

Der taiwanische Chip-Hersteller TSMC hat das sechste Quartal in Folge einen neuen Rekordgewinn verbucht. Das Plus in der Bilanz von Juli bis September stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 68,7 Prozent auf 763,1 Milliarden Neue Taiwan Dollar (21 Milliarden Euro), wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Im zweiten Quartal waren es 706,6 Milliarden Neue Taiwan Dollar gewesen.

Voraussichtlich niedrigere Erntemenge: Kartoffeln im September deutlich teurer

Der Kartoffelpreis ist in diesem September deutlich höher als im vergangenen Jahr: Verbraucherinnen und Verbraucher zahlten 11,3 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Die Preise für Pommes frites und andere tiefgefrorene verarbeitete Kartoffelprodukte hingegen sanken um 4,7 Prozent. Die Kartoffelernte falle in diesem Jahr nach Schätzungen wesentlich schlechter aus als 2025, erklärte das Bundesamt weiter.

Australien: Gesetzentwurf zur "Fürsorgepflicht" von Tech-Konzernen ins Parlament eingebracht

Nach der Einführung des weltweit ersten Social-Media-Verbots für Kinder und Jugendliche in Australien hat die Regierung ihren Gesetzentwurf zur "Fürsorgepflicht" von Tech-Konzernen für Minderjährige ins Parlament eingebracht. Kommunikationsministerin Anika Wells sagte am Donnerstag vor Journalisten, die Konzerne dürften bislang ihre Angebote "an Australiern im Live-Betrieb testen". Wer ein Produkt entwickele, sei "verantwortlich für dessen Risiken", fügte sie hinzu.

Textgröße ändern: