Pallade Veneta - Ferienwohnungen in Deutschland: Mehr online gebuchte Übernachtungen als vor Corona

Ferienwohnungen in Deutschland: Mehr online gebuchte Übernachtungen als vor Corona


Ferienwohnungen in Deutschland: Mehr online gebuchte Übernachtungen als vor Corona
Ferienwohnungen in Deutschland: Mehr online gebuchte Übernachtungen als vor Corona / Foto: Lionel BONAVENTURE - AFP

Im vergangenen Jahr haben deutlich mehr Touristinnen und Touristen aus dem In- und Ausland über Onlineportale Übernachtungen in Ferienwohnungen gebucht als vor der Pandemie. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte, verzeichneten die vier großen Plattformen Airbnb, Booking.com, TripAdvisor und Expedia zusammen 46 Millionen Übernachtungen in Deutschland. Das waren 23,6 Prozent mehr als 2019, als 37,2 Millionen Übernachtungen gezählt wurden.

Textgröße ändern:

Verglichen mit dem Vorjahr kletterte die Zahl etwas moderater um 8,3 Prozent, wie die Statistiker mitteilten. Der überwiegende Teil der Buchungen entfiel auf Ferienwohnungen und Ferienhäuser mit unter zehn Betten. Nur knapp fünf Prozent der gebuchten Einrichtungen boten mehr Übernachtungsmöglichkeiten an.

Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus Deutschland stieg mit 4,1 Prozent gegenüber 2022 deutlich schwächer an als die Zahl der ausländischen Reisenden mit 18,7 Prozent. Auch das Vor-Corona-Niveau konnte der grenzüberschreitende Tourismus in Deutschland übertreffen: Die Zahl der gebuchten Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland lag 2023 um 5,4 Prozent über dem Wert des Jahres 2019. Die meisten Reisenden kamen aus den Niederlanden, gefolgt von Polen und den USA.

Das Statistische Bundesamt greift bei den Online-Zahlen auf Daten der europäischen Statistikbehörde Eurostat zurück. Die amtliche Tourismusstatistik wies bei Ferienwohnungen und -häusern insgesamt 95,2 Millionen Übernachtungen aus.

O.Merendino--PV

Empfohlen

Schneller als die Inflation: Mieten in deutschen Städten ziehen wieder stärker an

Die Angebotsmieten in deutschen Städten sind zuletzt wieder stärker gestiegen. Wie das Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW) am Donnerstag mitteilte, legten sie im dritten Quartal im bundesweiten Schnitt um 1,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal zu. Verglichen mit dem dritten Quartal 2025 betrug der Anstieg 3,7 Prozent.

Chip-Hersteller TSMC verbucht sechsten Rekordgewinn in Folge

Der taiwanische Chip-Hersteller TSMC hat das sechste Quartal in Folge einen neuen Rekordgewinn verbucht. Das Plus in der Bilanz von Juli bis September stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 68,7 Prozent auf 763,1 Milliarden Neue Taiwan Dollar (21 Milliarden Euro), wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Im zweiten Quartal waren es 706,6 Milliarden Neue Taiwan Dollar gewesen.

Voraussichtlich niedrigere Erntemenge: Kartoffeln im September deutlich teurer

Der Kartoffelpreis ist in diesem September deutlich höher als im vergangenen Jahr: Verbraucherinnen und Verbraucher zahlten 11,3 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Die Preise für Pommes frites und andere tiefgefrorene verarbeitete Kartoffelprodukte hingegen sanken um 4,7 Prozent. Die Kartoffelernte falle in diesem Jahr nach Schätzungen wesentlich schlechter aus als 2025, erklärte das Bundesamt weiter.

Australien: Gesetzentwurf zur "Fürsorgepflicht" von Tech-Konzernen ins Parlament eingebracht

Nach der Einführung des weltweit ersten Social-Media-Verbots für Kinder und Jugendliche in Australien hat die Regierung ihren Gesetzentwurf zur "Fürsorgepflicht" von Tech-Konzernen für Minderjährige ins Parlament eingebracht. Kommunikationsministerin Anika Wells sagte am Donnerstag vor Journalisten, die Konzerne dürften bislang ihre Angebote "an Australiern im Live-Betrieb testen". Wer ein Produkt entwickele, sei "verantwortlich für dessen Risiken", fügte sie hinzu.

Textgröße ändern: