Pallade Veneta - Baugenehmigungen für Wohnungen auch im März weiter eingebrochen

Baugenehmigungen für Wohnungen auch im März weiter eingebrochen


Baugenehmigungen für Wohnungen auch im März weiter eingebrochen
Baugenehmigungen für Wohnungen auch im März weiter eingebrochen / Foto: Christof STACHE - AFP

Die Baugenehmigungen für Wohnungen sind auch im März weiter eingebrochen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts vom Freitag wurde in dem Monat der Bau von 18.500 neuen Wohnungen genehmigt, das waren 24,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor und sogar 46,9 Prozent weniger als im März 2022. Im gesamten ersten Quartal ergeben sich damit 53.500 Baugenehmigungen für Wohnungen - 22,2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Textgröße ändern:

Die Ergebnisse umfassen sowohl Wohnungen in neuen Gebäuden als auch neue Wohnungen in bestehenden Gebäuden. Die Rückgänge der Baugenehmigungen betreffen dabei alle Arten von Gebäuden, wie die Statistiker in Wiesbaden weiter mitteilten, also sowohl Ein- und Zweifamilienhäuser als auch Mehrfamilienhäuser.

So gingen im gesamten ersten Quartal die Genehmigungen in Einfamilienhäusern um 35,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurück, in Zweifamilienhäusern betrug das Minus 20 Prozent. Auch in Mehrfamilienhäusern, der zahlenmäßig stärksten Gebäudeart, war der Rückgang mit 22,9 Prozent deutlich.

In der kommenden Woche stellt das Statistische Bundesamt die Zahl der 2023 fertiggestellten Wohnungen vor. Die Bundesregierung hatte sich eigentlich vorgenommen, jährlich 400.000 Wohnungen zu bauen, sie dürfte dieses Ziel aber auch im vergangenen Jahr deutlich verfehlt haben. Das Portal Table Media hatte am Donnerstag unter Berufung auf Branchenkreise berichtet, dass 2023 nur knapp 295.000 Wohnungen fertiggestellt wurden.

C.Conti--PV

Empfohlen

Lufthansa strebt weitere Aufstockung der Beteiligung an portugiesischer TAP an

Nach dem Zuschlag für die Lufthansa im Bieterwettstreit um Anteile an der portugiesischen Fluglinie TAP hält der deutsche Luftfahrtkonzern eine weitere Aufstockung seiner Anteile für möglich. "Eine Minderheitsbeteiligung entspricht in der Regel nicht unserer Strategie als optimale Lösung", sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr am Donnerstag. Gemeinsam mit der portugiesischen Regierung sei darüber gesprochen worden, wie sich eine vollständige Übernahme erreichen lasse, wobei ein Teil der Aktien für die Beschäftigten reserviert bleiben könne.

Mieten in deutschen Städten steigen wieder stärker - und schneller als Inflation

Für Wohnungssuchende wird es teurer: Die Angebotsmieten in deutschen Städten sind zuletzt wieder stärker gestiegen. Wie das Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW) am Donnerstag mitteilte, legten sie im dritten Quartal im bundesweiten Schnitt um 1,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal zu. Verglichen mit dem dritten Quartal 2025 betrug der Anstieg 3,7 Prozent. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) drang in der Koalition mit der Union auf Fortschritte beim Mieterschutz.

"Grüne Gase" zum Heizen: Grüne werfen Reiche Übernahme von Lobbyvorschlägen vor

Die Grünen werfen Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) vor, bei den Plänen für eine sogenannte Grüngasquote für Heizungen Forderungen der Gaslobby weitgehend übernommen zu haben. "Die Eckpunkte zur Grüngas- und Grünheizölquote lesen sich über weite Strecken wie das Forderungspapier der Gas- und Wasserstoffwirtschaft", sagte der Abgeordnete Alaa Alhamwi am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. "Nahezu alle Forderungen wurden aufgenommen, leicht umformuliert und auf das erforderliche Maß gekürzt."

Streit ums Geld: EU-Staats- und Regierungschefs verhandeln über nächsten EU-Haushalt

Wie viel Geld wird es für europäische Landwirte geben? Wie viel investiert die EU in Verteidigung und in KI? Die EU-Staats- und Regierungschefs sind am Donnerstag in Brüssel zu zähen Verhandlungen über den nächsten, auf sieben Jahre angelegten Haushalt der Union zusammengekommen. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zeigte sich bei seiner Ankunft in Brüssel höchst skeptisch: "Wir brauchen Einstimmigkeit im Rat, und von dieser Einstimmigkeit sind wir weit entfernt", sagte er.

Textgröße ändern: