Pallade Veneta - Neue Plattform zu Fernwärmeanbietern macht Preise transparent

Neue Plattform zu Fernwärmeanbietern macht Preise transparent


Neue Plattform zu Fernwärmeanbietern macht Preise transparent
Neue Plattform zu Fernwärmeanbietern macht Preise transparent / Foto: Charly TRIBALLEAU - AFP/Archiv

Wie setzt sich der Preis für Fernwärme zusammen und welche Anbieter verlangen welche Preise? Diese Fragen werden künftig auf der sogenannten Preistransparenzplattform Fernwärme geklärt, die am Freitag an den Start ging. Ins Leben gerufen wurde die Plattform, die unter www.waermepreise.info aufrufbar ist, von den Energiebranchenverbänden AGFW und BDEW sowie vom VKU, der die Stadtwerke vertritt.

Textgröße ändern:

Zu Beginn deckt die Plattform nach Angaben der Verbände rund die Hälfte des Fernwärmemarkts ab und soll stetig weiter ausgebaut werden. Sie werde "für mehr Transparenz sorgen und so die Akzeptanz der Wärmewende stärken", erklärten die drei Verbände. So sei es zum Beispiel wichtig, die Besonderheiten von Fernwärme zu kennen, um die lokal unterschiedlichen Preise zu verstehen. Auf der Plattform gibt es Angaben für drei typische Kunden, nämlich für Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser sowie einen kleinen Industriebetrieb.

Da die Wärme in der Regel vor Ort erzeugt wird, spielen etwa die vorhandenen Wärmequellen, die Bodenbeschaffenheit und die Struktur der Kunden eine Rolle bei der Zusammensetzung des Preises. Fernwärmenetze sind in der Regel lokale Monopole, doppelte Infrastrukturen durch ein weiteres Unternehmen wären unwirtschaftlich. Ein Anbieterwechsel ist deshalb nicht möglich - die Versorger sind aber gesetzlich an eine angemessene Preissetzung gebunden und werden von den Kartellbehörden überwacht, wie die Verbände betonten.

E.Magrini--PV

Empfohlen

Lufthansa strebt weitere Aufstockung der Beteiligung an portugiesischer TAP an

Nach dem Zuschlag für die Lufthansa im Bieterwettstreit um Anteile an der portugiesischen Fluglinie TAP hält der deutsche Luftfahrtkonzern eine weitere Aufstockung seiner Anteile für möglich. "Eine Minderheitsbeteiligung entspricht in der Regel nicht unserer Strategie als optimale Lösung", sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr am Donnerstag. Gemeinsam mit der portugiesischen Regierung sei darüber gesprochen worden, wie sich eine vollständige Übernahme erreichen lasse, wobei ein Teil der Aktien für die Beschäftigten reserviert bleiben könne.

Mieten in deutschen Städten steigen wieder stärker - und schneller als Inflation

Für Wohnungssuchende wird es teurer: Die Angebotsmieten in deutschen Städten sind zuletzt wieder stärker gestiegen. Wie das Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW) am Donnerstag mitteilte, legten sie im dritten Quartal im bundesweiten Schnitt um 1,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal zu. Verglichen mit dem dritten Quartal 2025 betrug der Anstieg 3,7 Prozent. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) drang in der Koalition mit der Union auf Fortschritte beim Mieterschutz.

"Grüne Gase" zum Heizen: Grüne werfen Reiche Übernahme von Lobbyvorschlägen vor

Die Grünen werfen Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) vor, bei den Plänen für eine sogenannte Grüngasquote für Heizungen Forderungen der Gaslobby weitgehend übernommen zu haben. "Die Eckpunkte zur Grüngas- und Grünheizölquote lesen sich über weite Strecken wie das Forderungspapier der Gas- und Wasserstoffwirtschaft", sagte der Abgeordnete Alaa Alhamwi am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. "Nahezu alle Forderungen wurden aufgenommen, leicht umformuliert und auf das erforderliche Maß gekürzt."

Streit ums Geld: EU-Staats- und Regierungschefs verhandeln über nächsten EU-Haushalt

Wie viel Geld wird es für europäische Landwirte geben? Wie viel investiert die EU in Verteidigung und in KI? Die EU-Staats- und Regierungschefs sind am Donnerstag in Brüssel zu zähen Verhandlungen über den nächsten, auf sieben Jahre angelegten Haushalt der Union zusammengekommen. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zeigte sich bei seiner Ankunft in Brüssel höchst skeptisch: "Wir brauchen Einstimmigkeit im Rat, und von dieser Einstimmigkeit sind wir weit entfernt", sagte er.

Textgröße ändern: