Pallade Veneta - Volkswagen will E-Kleinstwagen für 20.000 Euro auf den Markt bringen

Volkswagen will E-Kleinstwagen für 20.000 Euro auf den Markt bringen


Volkswagen will E-Kleinstwagen für 20.000 Euro auf den Markt bringen
Volkswagen will E-Kleinstwagen für 20.000 Euro auf den Markt bringen / Foto: JENS SCHLUETER - AFP

Volkswagen entwickelt ein rein elektrisches Auto für rund 20.000 Euro. "Die Weltpremiere ist für 2027 vorgesehen", teilte der Konzern am Dienstagabend mit. Der Vorstand des Konzerns habe beschlossen, "die vollelektrische Einstiegsmobilität in die Breite zu bringen", hieß es weiter. Damit nehme VW auch seine gesellschaftliche Verantwortung für bezahlbare, nachhaltige Mobilität wahr, hieß es weiter.

Textgröße ändern:

Zuvor hatte das Portal "Business Insider" berichtet, dass grünes Licht durch den Aufsichtsrat für ein entsprechendes Projekt anstehe. Der Konzern will den Kleinstwagen demnach in Eigenregie bauen - Überlegungen einer Allianz von VW mit einem anderen Konzern, die zwischenzeitlich diskutiert worden waren, sind damit vom Tisch. Nicht nur die Chefin des VW-Betriebsrats soll sich laut "Business Insider" für eine eigene Produktion stark gemacht haben.

Der Kleinstwagen soll VW ID. 1 heißen und sich gegen die aufkommende E-Auto-Konkurrenz aus China durchsetzen, wie es in dem Bericht weiter heißt. VW-Chef Oliver Blume betonte, es gehe um "elektrische Einstiegsmobilität aus Europa für Europa". Bereits ab Ende 2025 will VW Elektroautos für um die 25.000 Euro auf den Markt bringen.

E.M.Filippelli--PV

Empfohlen

Berlin und Paris treffen provisorische Einigung für Aufweichung von Verbrenner-Aus

Deutschland und Frankreich haben sich Diplomatenangaben zufolge vorläufig auf eine gemeinsame Position geeinigt, die eine weitere Aufweichung des Verbrenner-Aus bis 2035 vorsieht. Das erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag aus Diplomatenkreisen. Ein Sprecher der Bundesregierung sagte AFP, das Abkommen befinde sich auf der Zielgeraden, die abschließende Zustimmung aus Deutschland stehe noch aus.

Streit ums Geld: EU-Staats- und Regierungschefs verhandeln über EU-Haushalt

Die EU-Staats- und Regierungschefs haben in Brüssel ihre Verhandlungen über den nächsten, auf sieben Jahre angelegten Haushalt der Europäischen Union begonnen. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zeigte sich bei seiner Ankunft in Brüssel am Donnerstag noch höchst skeptisch: "Wir brauchen Einstimmigkeit im Rat, und von dieser Einstimmigkeit sind wir weit entfernt", sagte er. Auch in der Diskussion um mögliche Maßnahmen gegen die infolge des Iran-Krieges erhöhten Energiepreise gab es keine wesentlichen Fortschritte.

Ukraine lagert erstmals seit 2012 wieder Saatgut in Tresor auf Spitzbergen ein

Die Ukraine hat erstmals seit 2012 wieder Saatgut im arktischen Saatgut-Tresor auf Spitzbergen einlagern lassen. In dieser Woche seien 773 Proben in die norwegische Anlage gebracht worden, teilte das Landwirtschaftsministerium in Oslo mit. Darunter seien verschiedene Sorten von Sonnenblumen, Getreide, Buchweizen und Futterpflanzen.

Smartphone als Ausweis: Bundestag macht Weg für digitale Brieftasche frei

Der Bundestag hat den Weg für die Einführung der digitalen Brieftasche freigemacht, die Bürgerinnen und Bürger künftig den Nachweis ihrer Identität per Smartphone ermöglichen soll - etwa um ihr Alter zu belegen oder einen Vertrag abzuschließen. Ab 2027 solle das Smartphone "zum sicheren und bequemen Ausweis für den Alltag" werden, erklärte Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU). Eine Herausforderung bleibt allerdings die bislang noch geringe Bekanntheit des Projekts.

Textgröße ändern: