Pallade Veneta - Bericht: Bahnprojekt Stuttgart 21 geht frühestens Ende 2026 in Betrieb

Bericht: Bahnprojekt Stuttgart 21 geht frühestens Ende 2026 in Betrieb


Bericht: Bahnprojekt Stuttgart 21 geht frühestens Ende 2026 in Betrieb
Bericht: Bahnprojekt Stuttgart 21 geht frühestens Ende 2026 in Betrieb / Foto: THOMAS KIENZLE - AFP

Das umstrittene Bahnprojekt Stuttgart 21 geht einem "Spiegel"-Bericht zufolge frühestens Ende 2026 und damit noch ein Jahr später als zuletzt geplant in Betrieb. Das berichtete das Nachrichtenmagazin am Montag unter Berufung auf mit den Vorgängen vertraute Quellen aus dem Deutsche-Bahn-Konzern.

Textgröße ändern:

Die Bahn will sich am Dienstag in einer Sitzung des Lenkungskreises zu Stuttgart 21 äußern. Dort sitzen Vertreter der Bahn sowie der Stadt, des Bundeslands und der Region. Gegenüber dem "Spiegel" äußerte sich das Unternehmen nicht offiziell und verwies auf die für Dienstag geplante Pressekonferenz.

Noch im März dieses Jahres hatte die Bahn laut "Spiegel" an der geplanten Inbetriebnahme Ende 2025 festgehalten, da bereits aber eingeschränkt, dass "im Detail" noch festgelegt werden müsse, in welcher Abfolge was in Betrieb gehe. Wegen Planungs- und Lieferschwierigkeiten und möglicher Zusatzkosten des ohnehin teuren Projekts sei der Plan einer stückweisen Inbetriebnahme aber nun vom Tisch.

Die Bahn rechnet demnach derzeit mit Gesamtkosten von elf Milliarden Euro für Stuttgart 21. Bei Baubeginn waren es drei Milliarden Euro, außerdem sollte die Inbetriebnahme Ende 2019 erfolgen. Die Planungen für das Projekt, die einen neuen Hauptbahnhof, weitere Haltestellen sowie eine Reihe neuer Strecken im Raum Stuttgart vorsehen, sind inzwischen fast 30 Jahre alt.

O.Pileggi--PV

Empfohlen

2030 fast zwölf Euro pro Schachtel: Bundestag beschließt höhere Tabaksteuer

Der Bundestag hat eine deutliche Erhöhung der Tabaksteuer beschlossen. Das Parlamentsplenum stimmte am späten Donnerstagabend mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen für eine entsprechende Gesetzesänderung. Durch sie soll sich der Durchschnittspreis für eine Schachtel mit 20 Zigaretten bis zum Jahr 2030 um fast vier Euro auf 11,78 Euro verteuern. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) erhofft sich dadurch in den kommenden Jahren Steuermehreinnahmen von zusammengerechnet fast zwölf Milliarden Euro.

Unicredit erhält grünes Licht der EZB für Übernahme der Commerzbank

Die italienische Großbank Unicredit hat nach eigenen Angaben die Genehmigung der Europäischen Zentralbank (EZB) für eine Übernahme der Commerzbank erhalten. Die EZB habe erlaubt, die Beteiligung an dem Frankfurter Geldinstitut auf mehr als 30 Prozent und anschließend ohne Obergrenze zu erhöhen, teilte Unicredit am Donnerstag mit. Die Commerzbank wollte sich auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP nicht äußern.

Berlin und Paris treffen provisorische Einigung für Aufweichung von Verbrenner-Aus

Deutschland und Frankreich haben sich Diplomatenangaben zufolge vorläufig auf eine gemeinsame Position geeinigt, die eine weitere Aufweichung des Verbrenner-Aus bis 2035 vorsieht. Das erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag aus Diplomatenkreisen. Ein Sprecher der Bundesregierung sagte AFP, das Abkommen befinde sich auf der Zielgeraden, die abschließende Zustimmung aus Deutschland stehe noch aus.

Streit ums Geld: EU-Staats- und Regierungschefs verhandeln über EU-Haushalt

Die EU-Staats- und Regierungschefs haben in Brüssel ihre Verhandlungen über den nächsten, auf sieben Jahre angelegten Haushalt der Europäischen Union begonnen. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zeigte sich bei seiner Ankunft in Brüssel am Donnerstag noch höchst skeptisch: "Wir brauchen Einstimmigkeit im Rat, und von dieser Einstimmigkeit sind wir weit entfernt", sagte er. Auch in der Diskussion um mögliche Maßnahmen gegen die infolge des Iran-Krieges erhöhten Energiepreise gab es keine wesentlichen Fortschritte.

Textgröße ändern: