Pallade Veneta - Weltbank erhöht Wachstumsprognose für Weltwirtschaft in 2024

Weltbank erhöht Wachstumsprognose für Weltwirtschaft in 2024


Weltbank erhöht Wachstumsprognose für Weltwirtschaft in 2024
Weltbank erhöht Wachstumsprognose für Weltwirtschaft in 2024 / Foto: Daniel SLIM - AFP/Archiv

Die Weltbank hat ihre Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft für das laufende Jahr um 0,2 Prozentpunkte angehoben. Die Wirtschaftsleistung dürfte um 2,6 Prozent zulegen, wie das Institut mit Sitz in Washington am Dienstag mitteilte. Grund sind vor allem bessere Aussichten der US-Wirtschaft. Auch für China hob die Weltbank ihre Prognose etwas an.

Textgröße ändern:

Für das kommende Jahr blieb die Wachstumserwartung bei 2,7 Prozent. In den zehn Jahren vor der Corona-Pandemie war die Weltwirtschaft durchschnittlich um 3,1 Prozent gewachsen. "Das Wachstum ist niedriger als vor 2020", erklärte Indermit Gill, Chefökonom der Weltbank.

Insbesondere die Aussichten für die ärmsten Volkswirtschaften der Welt seien "noch besorgniserregender". Gill verwies insbesondere auf hohe Verschuldungsraten, Einschränkungen beim Außenhandel und teure Naturkatastrophen wegen des Klimawandels. Es müssten Mittel und Wege gefunden werden, um neue private Investitionen anzuziehen und die öffentliche Verschuldung zu verringern.

Die Weltbank erhöhte insbesondere ihre Prognose für die reicheren Länder, wobei die Verbesserung um 0,3 Prozentpunkte fast ausschließlich auf die USA zurückgeht. Die Wachstumserwartung für China erhöhte die Bank ebenfalls um 0,3 Prozentpunkte auf 4,8 Prozent. Das wäre allerdings weiterhin ein Rückgang der Wachstumsrate.

A.Rispoli--PV

Empfohlen

2030 fast zwölf Euro pro Schachtel: Bundestag beschließt höhere Tabaksteuer

Der Bundestag hat eine deutliche Erhöhung der Tabaksteuer beschlossen. Das Parlamentsplenum stimmte am späten Donnerstagabend mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen für eine entsprechende Gesetzesänderung. Durch sie soll sich der Durchschnittspreis für eine Schachtel mit 20 Zigaretten bis zum Jahr 2030 um fast vier Euro auf 11,78 Euro verteuern. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) erhofft sich dadurch in den kommenden Jahren Steuermehreinnahmen von zusammengerechnet fast zwölf Milliarden Euro.

Unicredit erhält grünes Licht der EZB für Übernahme der Commerzbank

Die italienische Großbank Unicredit hat nach eigenen Angaben die Genehmigung der Europäischen Zentralbank (EZB) für eine Übernahme der Commerzbank erhalten. Die EZB habe erlaubt, die Beteiligung an dem Frankfurter Geldinstitut auf mehr als 30 Prozent und anschließend ohne Obergrenze zu erhöhen, teilte Unicredit am Donnerstag mit. Die Commerzbank wollte sich auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP nicht äußern.

Berlin und Paris treffen provisorische Einigung für Aufweichung von Verbrenner-Aus

Deutschland und Frankreich haben sich Diplomatenangaben zufolge vorläufig auf eine gemeinsame Position geeinigt, die eine weitere Aufweichung des Verbrenner-Aus bis 2035 vorsieht. Das erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag aus Diplomatenkreisen. Ein Sprecher der Bundesregierung sagte AFP, das Abkommen befinde sich auf der Zielgeraden, die abschließende Zustimmung aus Deutschland stehe noch aus.

Streit ums Geld: EU-Staats- und Regierungschefs verhandeln über EU-Haushalt

Die EU-Staats- und Regierungschefs haben in Brüssel ihre Verhandlungen über den nächsten, auf sieben Jahre angelegten Haushalt der Europäischen Union begonnen. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zeigte sich bei seiner Ankunft in Brüssel am Donnerstag noch höchst skeptisch: "Wir brauchen Einstimmigkeit im Rat, und von dieser Einstimmigkeit sind wir weit entfernt", sagte er. Auch in der Diskussion um mögliche Maßnahmen gegen die infolge des Iran-Krieges erhöhten Energiepreise gab es keine wesentlichen Fortschritte.

Textgröße ändern: