Pallade Veneta - H&M steigert Nettogewinn deutlich - Aktie verliert trotzdem

H&M steigert Nettogewinn deutlich - Aktie verliert trotzdem


H&M steigert Nettogewinn deutlich - Aktie verliert trotzdem
H&M steigert Nettogewinn deutlich - Aktie verliert trotzdem / Foto: Gabriel BOUYS - AFP/Archiv

Der schwedische Textilriese H&M hat seinen Nettogewinn im zweiten Quartal unter anderem dank umfangreicher Kostenreduktionen gesteigert. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen in dem von März bis Mai laufenden Quartal knapp fünf Milliarden Kronen (gut 442 Millionen Euro), das waren 52 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Textgröße ändern:

Die Umsätze stiegen in dem Zeitraum um drei Prozent auf knapp 60 Milliarden Kronen - allerdings wird wegen des unsteten Wetters für Juni ein Rückgang der Verkäufe um sechs Prozent erwartet, wie das Unternehmen ausführte. H&M ist nach dem Zara-Mutterkonzern Inditex der weltweit zweitgrößte Textilkonzern.

An der Börse verlor die Aktie deutlich und stand gegen Mittag 13 Prozent im Minus. Grund sind Einschränkungen des Unternehmens bei den Gewinnzielen für dieses Jahr: Zwar sei H&M mit mehreren Gewinnanstiegen in Folge "auf dem besten Weg", das langfristige Ziel einer Rentabilität von über zehn Prozent zu erreichen, und bei diesem Ziel bleibe es auch für dieses Jahr. Gleichwohl seien die Bedingungen dafür "in diesem Jahr schwieriger geworden". Das betreffe vor allem externe Faktoren wie Materialien und Währungskurse.

A.Graziadei--PV

Empfohlen

Fed-Chef Warsh: KI ist "bedeutsamste" Veränderung für Wirtschaft in meinem Leben

Der Chef der US-Notenbank Federal Reserve (Fed), Kevin Warsh, hat der Künstlichen Intelligenz (KI) eine enorme Bedeutung für die globale Wirtschaft zugesprochen. "Ich würde sagen, das Aufkommen dieser neuen Technologie ist wahrscheinlich die bedeutsamste Veränderung für die US- und die Weltwirtschaft in meinem bisherigen Leben", sagte der 56-Jährige am Freitag bei einer Veranstaltung im Rahmen der Jahrestagung von Internationalem Währungsfonds (IWF) und Weltbank im thailändischen Bangkok.

2030 fast zwölf Euro pro Schachtel: Bundestag beschließt höhere Tabaksteuer

Der Bundestag hat eine deutliche Erhöhung der Tabaksteuer beschlossen. Das Parlamentsplenum stimmte am späten Donnerstagabend mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen für eine entsprechende Gesetzesänderung. Durch sie soll sich der Durchschnittspreis für eine Schachtel mit 20 Zigaretten bis zum Jahr 2030 um fast vier Euro auf 11,78 Euro verteuern. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) erhofft sich dadurch in den kommenden Jahren Steuermehreinnahmen von zusammengerechnet fast zwölf Milliarden Euro.

Unicredit erhält grünes Licht der EZB für Übernahme der Commerzbank

Die italienische Großbank Unicredit hat nach eigenen Angaben die Genehmigung der Europäischen Zentralbank (EZB) für eine Übernahme der Commerzbank erhalten. Die EZB habe erlaubt, die Beteiligung an dem Frankfurter Geldinstitut auf mehr als 30 Prozent und anschließend ohne Obergrenze zu erhöhen, teilte Unicredit am Donnerstag mit. Die Commerzbank wollte sich auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP nicht äußern.

Berlin und Paris treffen provisorische Einigung für Aufweichung von Verbrenner-Aus

Deutschland und Frankreich haben sich Diplomatenangaben zufolge vorläufig auf eine gemeinsame Position geeinigt, die eine weitere Aufweichung des Verbrenner-Aus bis 2035 vorsieht. Das erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag aus Diplomatenkreisen. Ein Sprecher der Bundesregierung sagte AFP, das Abkommen befinde sich auf der Zielgeraden, die abschließende Zustimmung aus Deutschland stehe noch aus.

Textgröße ändern: