Pallade Veneta - Knapp die Hälfte der Tarifbeschäftigten bekommt Urlaubsgeld - im Schnitt 1644 Euro

Knapp die Hälfte der Tarifbeschäftigten bekommt Urlaubsgeld - im Schnitt 1644 Euro


Knapp die Hälfte der Tarifbeschäftigten bekommt Urlaubsgeld - im Schnitt 1644 Euro
Knapp die Hälfte der Tarifbeschäftigten bekommt Urlaubsgeld - im Schnitt 1644 Euro / Foto: PATRIK STOLLARZ - AFP/Archiv

Knapp die Hälfte der Beschäftigten mit Tarifvertrag in Deutschland bekommt in diesem Jahr Urlaubsgeld. Im Schnitt sind es 1644 Euro, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Das sind demnach 42 Euro oder 2,6 Prozent mehr als im Vorjahr.

Textgröße ändern:

Genau liegt der Anteil der Tarifbeschäftigten, die Urlaubsgeld bekommen, laut Statistik bei 46,8 Prozent. In den westlichen Bundesländern bekommen sie mit 1692 Euro im Schnitt deutlich mehr als in den östlichen Bundesländern mit 1196 Euro.

Sowohl der Anteil der Beschäftigten mit Urlaubsgeld als auch die Höhe hängen zudem von der Branche ab: Das höchste Urlaubsgeld bekommen in diesem Jahr laut Statistikamt Beschäftigte im Bereich Informationsdienstleistungen - hier sind es 3769 Euro. Im Maschinenbau liegt das Urlaubsgeld im Schnitt bei 2982 Euro. Die niedrigste Sonderzahlung, im Schnitt 396 Euro, erhalten Tarifbeschäftigte im Bereich Vermittlung und Überlassung von Arbeitskräften.

Die Auswertungen zum Urlaubsgeld basieren auf Lohn-, Gehalts- und Entgelttarifverträgen sowie Betriebsvereinbarungen. Bei der Berechnung der Durchschnittshöhe beziehen die Statistiker nur die Tarifverträge ein, bei denen ein Urlaubsgeld gezahlt wird - nicht als Urlaubsgeld gezählt werden Jahressonderzahlungen wie etwa das Weihnachtsgeld.

R.Zaccone--PV

Empfohlen

Altersvorsorge schon im Kindesalter: Bundestag beschließt Frühstartrente

Schon als Kind fürs Alter sparen: Der Bundestag hat am Freitag mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen die Frühstartrente beschlossen. Während Abgeordnete von Union und SPD den Aufbau eines staatlich geförderten Vorsorgedepots als wichtigen Baustein der Altersvorsorge verteidigten, kritisierten Grüne und Linke die Frühstartrente als sozial ungerecht. Auch Verbraucherschützer kritisierten eine Benachteiligung von Kindern ohne eigenes Vorsorgedepot.

Autoindustrie: Umweltminister Schneider begrüßt Einigung für "Made in Europe"-Regeln

Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) hat die Einigung von Deutschland und Frankreich zur Autoindustrie und insbesondere die von französischer Seite geforderten neuen "Made in Europe"-Regeln begrüßt. Das Ziel sei, dass Elektroautos "in Europa gebaut werden und nicht nur in China", erklärte er am Freitag. "Darum wollen wir gemeinsam mit Frankreich die europäischen Regeln rund um die CO2-Regulierung und die öffentliche Beschaffung und Förderung neu justieren."

Start für Tierhaltungskennzeichnung soll auf Oktober 2027 verschoben werden

Die Einführung einer verpflichtenden Kennzeichnung der Tierhaltungsform beim Verkauf von Fleisch in Deutschland wird erneut verschoben. Die schwarz-rote Koalition sei sich einig, "dass es sinnvoll ist, sich die Zeit zu nehmen" und die Anwendung des Gesetzes vom 1. Januar auf den 1. Oktober kommenden Jahres zu verschieben, erklärte der zuständige SPD-Berichterstatter Jens Behrens am Donnerstag. Er verwies auf EU-rechtliche Probleme.

Länder fordern mehr Schutz von Minderjährigen vor gefährlichen Mutproben im Netz

Würgen bis zur Ohnmacht vor laufender Kamera: Die Bundesländer wollen Kinder und Jugendliche besser vor gefährlichen Mutproben im Netz schützen. Die Länderkammer fasste am Freitag auf Initiative der beiden Länder Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen eine Entschließung, die eine Änderung des Strafrechts fordert. Es gehe darum, Strafbarkeitslücken bei der Verleitung Minderjähriger zu selbstschädigenden Handlungen zu schließen.

Textgröße ändern: