Pallade Veneta - Jede und jeder Deutsche verbraucht pro Tag 121 Liter Leitungswasser

Jede und jeder Deutsche verbraucht pro Tag 121 Liter Leitungswasser


Jede und jeder Deutsche verbraucht pro Tag 121 Liter Leitungswasser
Jede und jeder Deutsche verbraucht pro Tag 121 Liter Leitungswasser / Foto: Piero CRUCIATTI - AFP

Zum Duschen, für die Toilettenspülung, Wäschewaschen und Kochen verbraucht jede und jeder Deutsche pro Tag im Schnitt 121 Liter Leitungswasser. Der Verbrauch 2023 war aber geringer als in den Vorjahren, wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) am Dienstag in Berlin mitteilte: Heiße Sommer und gestiegene Hygienebedürfnisse wegen der Corona-Pandemie hatten den Verbrauch auf bis zu 129 Liter pro Kopf und Tag im Jahr 2020 steigen lassen.

Textgröße ändern:

Über einen längeren Zeitraum betrachtet ist der Wasserverbrauch hierzulande aber deutlich gesunken - 1990 betrug er noch im Schnitt 147 Liter pro Kopf und Tag.

An heißen Sommertagen steigt der Bedarf der Haushalte laut BDEW um bis zu 60 Prozent: "Die Menschen bewässern ihren Garten, duschen häufiger und immer mehr Haushalte besitzen Pools, die mit mehreren tausend Litern Wasser befüllt werden." Der häufigste Grund für technische Engpässe in der Trinkwasserversorgung war laut Verband in den vergangenen Sommern daher auch nicht Wassermangel, sondern, dass an heißen Sommertagen zu viel Wasser auf einmal angefordert wurde. In den allermeisten Regionen seien die Kapazitäten aber auch in Hitzeperioden ausreichend.

N.Tartaglione--PV

Empfohlen

2030 fast zwölf Euro pro Schachtel: Bundestag beschließt höhere Tabaksteuer

Der Bundestag hat eine deutliche Erhöhung der Tabaksteuer beschlossen. Das Parlamentsplenum stimmte am späten Donnerstagabend mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen für eine entsprechende Gesetzesänderung. Durch sie soll sich der Durchschnittspreis für eine Schachtel mit 20 Zigaretten bis zum Jahr 2030 um fast vier Euro auf 11,78 Euro verteuern. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) erhofft sich dadurch in den kommenden Jahren Steuermehreinnahmen von zusammengerechnet fast zwölf Milliarden Euro.

Unicredit erhält grünes Licht der EZB für Übernahme der Commerzbank

Die italienische Großbank Unicredit hat nach eigenen Angaben die Genehmigung der Europäischen Zentralbank (EZB) für eine Übernahme der Commerzbank erhalten. Die EZB habe erlaubt, die Beteiligung an dem Frankfurter Geldinstitut auf mehr als 30 Prozent und anschließend ohne Obergrenze zu erhöhen, teilte Unicredit am Donnerstag mit. Die Commerzbank wollte sich auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP nicht äußern.

Berlin und Paris treffen provisorische Einigung für Aufweichung von Verbrenner-Aus

Deutschland und Frankreich haben sich Diplomatenangaben zufolge vorläufig auf eine gemeinsame Position geeinigt, die eine weitere Aufweichung des Verbrenner-Aus bis 2035 vorsieht. Das erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag aus Diplomatenkreisen. Ein Sprecher der Bundesregierung sagte AFP, das Abkommen befinde sich auf der Zielgeraden, die abschließende Zustimmung aus Deutschland stehe noch aus.

Streit ums Geld: EU-Staats- und Regierungschefs verhandeln über EU-Haushalt

Die EU-Staats- und Regierungschefs haben in Brüssel ihre Verhandlungen über den nächsten, auf sieben Jahre angelegten Haushalt der Europäischen Union begonnen. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zeigte sich bei seiner Ankunft in Brüssel am Donnerstag noch höchst skeptisch: "Wir brauchen Einstimmigkeit im Rat, und von dieser Einstimmigkeit sind wir weit entfernt", sagte er. Auch in der Diskussion um mögliche Maßnahmen gegen die infolge des Iran-Krieges erhöhten Energiepreise gab es keine wesentlichen Fortschritte.

Textgröße ändern: