Pallade Veneta - Schwächelnder Automarkt: Zulieferer Continental senkt Jahresprognose

Schwächelnder Automarkt: Zulieferer Continental senkt Jahresprognose


Schwächelnder Automarkt: Zulieferer Continental senkt Jahresprognose
Schwächelnder Automarkt: Zulieferer Continental senkt Jahresprognose / Foto: Thomas Lohnes - AFP

Der Autozulieferer Continental hat seine Prognose für das laufende Jahr wegen des schwächelnden europäischen Automarkts gesenkt. Continental rechnet mit einem Umsatz von 40,0 bis 42,5 Milliarden Euro, zuvor hatte die Spanne zwischen 41,0 und 44,0 Milliarden Euro gelegen, wie das Unternehmen mit Sitz in Hannover am Mittwoch mitteilte. Zudem treibt das Unternehmen die Abspaltung des Autozuliefergeschäfts voran.

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Der Continental-Umsatz lag im zweiten Quartal dieses Jahres bei 10,0 Milliarden Euro und damit 4,1 Prozent unter dem Niveau von 2023. Der Nettogewinn stieg um 46,2 Prozent auf 305 Millionen Euro. "Die von uns beschlossenen und konsequent umgesetzten Maßnahmen zur Kostenreduzierung greifen und haben dazu beigetragen, dass wir uns im Vergleich zum Auftaktquartal substanziell verbessert haben", erklärte Finanzvorstand Olaf Schick.

Grund für die gesenkte Prognose ist die schwache Automobilproduktion in Europa im zweiten Quartal, also bei den Kunden von Continental. Bis Ende des Jahres erwartet der Zulieferer, dass dieser Markt vier bis sechs Prozent unter dem Vorjahreszeitraum liegen wird.

Bereits am Montag hatte das Unternehmen angekündigt, eine Abspaltung seiner Sparte Automotive zu prüfen. Ergebnis wären zwei eigenständige Unternehmen, eins im Bereich Autozulieferung und eins in der Reifenherstellung und Kunststofftechnik. Ziel ist es, die Teilung bis Ende 2025 umzusetzen, die Sparte Automotive soll an die Börse in Frankfurt am Main gebracht werden.

A.Saggese--PV

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