Pallade Veneta - Bericht: Volkswagen will bei Autogipfel mit Habeck neue Elektroprämie fordern

Bericht: Volkswagen will bei Autogipfel mit Habeck neue Elektroprämie fordern


Bericht: Volkswagen will bei Autogipfel mit Habeck neue Elektroprämie fordern
Bericht: Volkswagen will bei Autogipfel mit Habeck neue Elektroprämie fordern / Foto: Ronny Hartmann - AFP/Archiv

Der kriselnde Volkswagen-Konzern will sich einem Bericht des "Spiegels" zufolge beim Autogipfel mit Branchenvertretern und Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) für eine neue Kaufprämie für E-Autos stark machen. VW fordert demnach eine staatliche Förderung von 4000 Euro beim Kauf eines reinen Elektroautos, wenn der Hersteller zusätzlich einen Preisnachlass von 2000 Euro gibt. Habeck hat Vertreter der Autoindustrie und Gewerkschafter am Montag zu einem virtuellen Autogipfel geladen.

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Der sogenannte Umweltbonus für die Anschaffung von E-Autos war Ende 2023 im Zuge der Haushaltskrise kurzfristig abgeschafft worden. Das Subventionsprogramm war ursprünglich bis Ende 2024 geplant gewesen. Branchenexperten führen den Rückgang der Absatzzahlen von E-Autos insbesondere auf die gestrichene Förderung zurück.

Wie der "Spiegel" weiter berichtete, schlägt VW außerdem die Berücksichtigung des CO2-Fußabdrucks bei der Produktion eines Autos ähnlich wie in Frankreich vor. Dort ist die staatliche Förderung beim Kauf eines E-Autos an die CO2-Emissionen geknüpft. Die Maßnahme zielt vor allem auf Importe aus China ab.

Die deutsche Autoindustrie und VW in vorderster Reihe stecken in der Krise. Sinkende Absätze besonders bei E-Autos und zugleich hohe Investitionskosten für die E-Auto-Entwicklung belasten die Branche. Hinzu kommen weitere Faktoren wie hohe Energiekosten. Bei VW steht deshalb auch ein Job-Abbau zur Debatte.

E.M.Filippelli--PV

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