Pallade Veneta - Saudi Aramco macht fast 40 Milliarden Dollar Gewinn im ersten Quartal

Saudi Aramco macht fast 40 Milliarden Dollar Gewinn im ersten Quartal


Saudi Aramco macht fast 40 Milliarden Dollar Gewinn im ersten Quartal
Saudi Aramco macht fast 40 Milliarden Dollar Gewinn im ersten Quartal / Foto: Fayez Nureldine - AFP/Archiv

Der Ölriese Saudi Aramco hat dank der hohen Energiepreise seinen Gewinn im ersten Quartal stark gesteigert: Unter dem Strich standen 39,5 Milliarden Dollar (knapp 38 Milliarden Euro), ein Plus von 82 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie der Konzern am Sonntag mitteilte. Am Donnerstag erst hatte Saudi Aramco den iPhone-Hersteller Apple als wertvollstes Unternehmen der Welt entthront.

Textgröße ändern:

Die teilstaatliche saudiarabische Gesellschaft gilt als größtes ölproduzierendes Unternehmen der Welt. Sie war auf Grundlage des Aktienkurses bei Börsenschluss am Mittwoch mit 2,42 Billionen Dollar (2,3 Billionen Euro) bewertet worden. Der Börsenwert des US-Technologiekonzerns Apple sank gleichzeitig auf 2,37 Billionen Dollar.

Saudi Aramco hatte 2021 bereits den Unternehmensgewinn verdoppelt: auf 110 Milliarden Dollar. Die Nachfrage nach Öl hat nach der Corona-Pandemie stark angezogen; der russische Einmarsch in der Ukraine hat die Nachfrage nun noch einmal stark gesteigert.

Der Konzern hatte allerdings in den vergangenen Monaten mit Unterbrechungen durch Angriffe der Huthi-Rebellen aus dem Jemen auf die Öl-Infrastruktur Saudi-Arabiens zu kämpfen. Zudem könnte die derzeit steigende Inflation zu einem Rückgang der Verbraucherausgaben führen - und damit auch die Ölnachfrage verringern.

Saudi-Arabien versucht seit einigen Jahren, unabhängiger vom Öl zu werden. Ende 2019 verkaufte der Staat über einen Börsengang einen kleinen Teil von Saudi Aramco und nahm damals über 29 Milliarden Dollar ein, die in Großprojekte fließen sollten.

O.Merendino--PV

Empfohlen

Nach Scheitern von Wohnungsgesetz in Spanien: Zehntausende demonstrieren für bezahlbaren Wohnraum

Nach dem Nein des spanischen Parlaments zu einem Regulierungspaket gegen die Wohnungsnot haben am Samstag erneut zehntausende Menschen im Land für bezahlbaren Wohnraum demonstriert. In Madrid zogen mehrere Demonstrationszüge durch das Stadtzentrum. Auf einem großen Transparent stand "Auf zum Generalstreik". Nach Behördenangaben beteiligten sich alleine in der Hauptstadt 70.000 Menschen an den Demonstrationen, die Organisatoren sprachen von 500.000.

Trump lobt Freigabe europäischer Ölreserven - Keine Drohung mit Diesel-Exportstopp mehr

US-Präsident Donald Trump hat die Entscheidung der europäischen G7-Staaten zur Freigabe der Ölreserven gelobt - seine Drohung mit einem Diesel-Exportstopp der USA zog er zurück. "Was Europa gemacht hat, war wirklich eine großartige Sache", sagte Trump am Freitag (Ortszeit) auf die Frage eines AFP-Journalisten. Ein Exportstopp habe auch nie "wirklich auf dem Tisch gelegen". In Deutschland kritisierten die Grünen die Freigabe als "politische Dummheit".

Grüne kritisieren Freigabe von Ölreserven als "politische Dummheit"

Die Grünen haben die Entscheidung der G7-Staaten zur Freigabe von Öl und Diesel aus ihren nationalen Reserven scharf kritisiert. "Die Freigabe ist ein Fehler, schlimmer noch: eine politische Dummheit", sagte der Grünen-Energiepolitiker Michael Kellner am Samstag der Nachrichtenagentur AFP in Berlin. "Die Reserven sind für echte Notfälle da und nicht für einen amerikanischen Präsidenten, dem im Wahlkampf die Felle davonschwimmen."

Argentinien bietet Ausländern im Gegenzug für Investitionen Staatsbürgerschaft an

Argentinien will ab Ende des Jahres Ausländern, die mindestens 350.000 Dollar (rund 311.000 Euro) in dem Land investieren, die argentinische Staatsbürgerschaft anbieten. Das Programm zum Erwerb der Staatsbürgerschaft im Gegenzug für eine "Investition" sieht "zwei einfache und transparente Mechanismen" vor, wie die Regierung des ultrarechten Präsidenten Javier Milei am Samstag mitteilte.

Textgröße ändern: