Pallade Veneta - Vermutlich für Ende von Oasis verantwortliche Gitarre für 300.000 Euro versteigert

Vermutlich für Ende von Oasis verantwortliche Gitarre für 300.000 Euro versteigert


Vermutlich für Ende von Oasis verantwortliche Gitarre für 300.000 Euro versteigert
Vermutlich für Ende von Oasis verantwortliche Gitarre für 300.000 Euro versteigert / Foto: Mike CLARKE - AFP/Archiv

Die Gitarre, deren Zerstörung das Ende der britischen Rockband Oasis besiegelt haben soll, ist in Paris für 300.000 Euro versteigert worden. Das rote Instrument der Marke Gibson hatte Noel Gallagher, früher Gitarrist und Sänger von Oasis, gehört. Es wurde am Dienstag mit dem Originaletui und einem handschriftlichen Zettel Gallaghers verkauft.

Textgröße ändern:

Der Startpreis für die Gitarre hatte bei 150.000 Euro gelegen, am Ende wechselte sie für 300.000 Euro den Eigentümer. Hinzu kamenn noch die Gebühren von 85.500 Euro. Arthur Perault, Mitbegründer des Auktionshauses Artpèges, zeigte sich "recht zufrieden" mit dem Erlös. Sein Kollege Jonathan Berg hatte im Vorfeld allerdings mit bis zu 500.000 Euro gerechnet.

Berg hatte die inzwischen reparierte Gitarre vor der Auktion als Symbol für einen "Kultmoment" in der Musikgeschichte bezeichnet. Zwischen Liam and Noel Gallagher als den "Köpfen" der unter anderem mit "Wonderwall" and "Don't Look Back In Anger" weltweit erfolgreichen Britpop-Band habe es damals schon ziemlich gekriselt, berichtet Berg.

Bei einem Konzert 2009 in Paris sei das Ganze dann "Backstage explodiert: Eine von Noels Gitarren ging zu Bruch und das führte zum Auseinanderbrechen der Gruppe". Berichten zufolge soll Liam die Gitarre seines Bruders zertrümmert haben. Dem dramatischen Ende der Gruppe folgte ein jahrelanges, auch öffentlich ausgetragenes heftiges Zerwürfnis der Brüder.

M.Jacobucci--PV

Empfohlen

Nach Scheitern von Wohnungsgesetz in Spanien: Zehntausende demonstrieren für bezahlbaren Wohnraum

Nach dem Nein des spanischen Parlaments zu einem Regulierungspaket gegen die Wohnungsnot haben am Samstag erneut zehntausende Menschen im Land für bezahlbaren Wohnraum demonstriert. In Madrid zogen mehrere Demonstrationszüge durch das Stadtzentrum. Auf einem großen Transparent stand "Auf zum Generalstreik". Nach Behördenangaben beteiligten sich alleine in der Hauptstadt 70.000 Menschen an den Demonstrationen, die Organisatoren sprachen von 500.000.

Trump lobt Freigabe europäischer Ölreserven - Keine Drohung mit Diesel-Exportstopp mehr

US-Präsident Donald Trump hat die Entscheidung der europäischen G7-Staaten zur Freigabe der Ölreserven gelobt - seine Drohung mit einem Diesel-Exportstopp der USA zog er zurück. "Was Europa gemacht hat, war wirklich eine großartige Sache", sagte Trump am Freitag (Ortszeit) auf die Frage eines AFP-Journalisten. Ein Exportstopp habe auch nie "wirklich auf dem Tisch gelegen". In Deutschland kritisierten die Grünen die Freigabe als "politische Dummheit".

Grüne kritisieren Freigabe von Ölreserven als "politische Dummheit"

Die Grünen haben die Entscheidung der G7-Staaten zur Freigabe von Öl und Diesel aus ihren nationalen Reserven scharf kritisiert. "Die Freigabe ist ein Fehler, schlimmer noch: eine politische Dummheit", sagte der Grünen-Energiepolitiker Michael Kellner am Samstag der Nachrichtenagentur AFP in Berlin. "Die Reserven sind für echte Notfälle da und nicht für einen amerikanischen Präsidenten, dem im Wahlkampf die Felle davonschwimmen."

Argentinien bietet Ausländern im Gegenzug für Investitionen Staatsbürgerschaft an

Argentinien will ab Ende des Jahres Ausländern, die mindestens 350.000 Dollar (rund 311.000 Euro) in dem Land investieren, die argentinische Staatsbürgerschaft anbieten. Das Programm zum Erwerb der Staatsbürgerschaft im Gegenzug für eine "Investition" sieht "zwei einfache und transparente Mechanismen" vor, wie die Regierung des ultrarechten Präsidenten Javier Milei am Samstag mitteilte.

Textgröße ändern: