Pallade Veneta - Grünen-Chefin Lang verteidigt Neun-Euro-Ticket gegen Kritik

Grünen-Chefin Lang verteidigt Neun-Euro-Ticket gegen Kritik


Grünen-Chefin Lang verteidigt Neun-Euro-Ticket gegen Kritik
Grünen-Chefin Lang verteidigt Neun-Euro-Ticket gegen Kritik / Foto: Christof STACHE - AFP/Archiv

Grünen-Chefin Ricarda Lang hat das geplante bundesweite Neun-Euro-Ticket für den Nahverkehr gegen Kritik aus den Ländern verteidigt. Das Ticket bedeute eine finanzielle Entlastung für "Menschen mit kleinem Geldbeutel" und sei gleichzeitig ein Anreiz, "mal auf den ÖPNV umzusteigen", sagte sie am Freitagmorgen im Deutschlandfunk. "Ich bin davon überzeugt, dass wir heute eine Zustimmung im Bundesrat bekommen werden."

Textgröße ändern:

Es gehe bei der Maßnahme auch darum, Zahlen zu gewinnen, wie der Nahverkehr künftig ausgestattet werden müsse, fuhr die Grünen-Politikerin fort. Verkehrsverbünde sähen das Ticket als Chance, neue Kunden zu gewinnen und ebenfalls Daten und Erkenntnisse über die Nutzung von Bus und Bahn zu sammeln.

Der Bundestag hatte am Donnerstagabend den Weg für das Neun-Euro-Ticket im Bund freigemacht. Das Parlament votierte für die Änderung des sogenannten Regionalisierungsgesetzes. Der Gesetzentwurf der Ampel-Koalition sieht zusätzliche Mittel zur Finanzierung des Öffentlichen Nahverkehrs für die Länder in Höhe von 3,7 Milliarden Euro für dieses Jahr vor. Davon sind 2,5 Milliarden Euro für das Neun-Euro-Ticket vorgesehen.

Es sei klar, dass wie von den Ländern gefordert "über eine dauerhafte nachhaltige Finanzierung" des Nahverkehrs über das Ticket hinaus gesprochen werden müsse, sagte Lang. Einige Länder und auch Verbände hatten deutlich mehr Geld für die Umsetzung des Tickets sowie insgesamt mehr Investitionen in den Nahverkehrs über das Rabatt-Ticket hinaus gefordert.

R.Zaccone--PV

Empfohlen

Nach Mercosur-Abstimmung: Grüne bieten Votum für schnelle Ratifizierung an

Nach dem Streit über das Abstimmungsverhalten der Grünen im Europaparlament zum Handelsabkommen Mercosur bemüht sich die Partei um Schadensbegrenzung. Der Vorsitzende der deutschen Abgeordneten, Erik Marquardt, brachte im Gespräch mit den Funke-Zeitungen eine schnelle Ratifizierung des Abkommens ins Spiel – noch bevor das angeforderte Rechtsgutachten vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) vorliegt.

17-Jähriger nach Stromschlag in Gleisbett von Berliner U-Bahn gestorben

An einem Berliner U-Bahnhof ist am frühen Samstagmorgen ein 17-Jähriger nach einem Stromschlag gestorben. Wie eine Polizeisprecherin sagte, war der Jugendliche in einer größeren Gruppe unterwegs und wollte einen Gegenstand aus dem Gleisbett holen, der ihm heruntergefallen war. Medieninformationen zufolge handelte es sich um eine E-Zigarette.

Deutschland und Italien setzen sich Ziele für noch engere Partnerschaft

Mehr Wettbewerbsfähigkeit, weniger EU-Bürokratie, mehr Sicherheit und gemeinsames Ringen um ein geeintes Europa: Deutschland und Italien haben bei ihren Regierungskonsultationen am Freitag in Rom eine engere Partnerschaft vereinbart. Beim Besuch von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und mehreren Bundesministern wurden zwei Dokumente unterzeichnet: ein deutsch-italienischer "Aktionsplan für strategische Zusammenarbeit" und eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit in der Verteidigungs- und Sicherheitspolitik.

Trumps unberechenbare Politik: Goldpreis steigt auf fast 5000 Dollar - Silber über 100 Dollar

Die Unberechenbarkeit der Politik von US-Präsident Donald Trump veranlasst Anleger zur Flucht in die Krisenwerte Gold und Silber. Mit der steigenden Nachfrage stiegen die Preise für Gold und Silber am Freitag weiter: Der Preis für eine Feinunze Gold erreichte fast die Marke von 5000 Dollar, der für eine Feinunze Silber übersprang am Nachmittag erstmal überhaupt die Schwelle von 100 Dollar.

Textgröße ändern: