Pallade Veneta - Junge Frauen haben monatlich deutlich weniger Geld zur Verfügung als junge Männer

Junge Frauen haben monatlich deutlich weniger Geld zur Verfügung als junge Männer


Junge Frauen haben monatlich deutlich weniger Geld zur Verfügung als junge Männer
Junge Frauen haben monatlich deutlich weniger Geld zur Verfügung als junge Männer / Foto: INA FASSBENDER - AFP/Archiv

Junge Frauen in Deutschland haben einer Umfrage zufolge monatlich deutlich weniger Geld zur Verfügung als Männer im gleichen Alter. Frauen und Mädchen zwischen 14 und 24 Jahren mit Taschengeld und eigenen Einnahmen kommen demnach im Schnitt auf 684 Euro monatlich - Jungen und Männer auf 990 Euro, wie der Bundesverband deutscher Banken (BdB) am Montag mitteilte. Sie können daher auch mehr Geld sparen.

Textgröße ändern:

Entsprechend der Unterschiede bei den zur Verfügung stehenden Mitteln legen junge Männer im Schnitt 223 Euro monatlich auf die hohe Kante - junge Frauen 154 Euro. Hier gebe es zudem "naturgemäß große Unterschiede entlang des Alters der Befragten", erklärte der Verband.

Bei über der Hälfte (56 Prozent) aller Befragten bleibt am Ende des Monats noch etwas vom Geld übrig, 30 Prozent kommen laut Studie "gerade so hin". Bei acht Prozent reicht das Geld manchmal nicht, bei vier Prozent "eigentlich nie". Die klare Mehrheit von 85 Prozent gab an, gut oder sehr gut mit Geld umgehen zu können, 15 Prozent können das laut eigener Einschätzung "nicht so gut" oder "gar nicht gut".

Als Ansprechpartner beim Thema Geld werden in vier von fünf Fällen die Eltern herangezogen, Freunde und Bekannte folgen mit 54 Prozent auf Platz zwei. 37 Prozent der Befragten lassen sich laut Studie von Banken oder Sparkassen beraten.

Das Marktforschungsinstitut Kantar befragte im Auftrag des Bankenverbands zwischen Ende August und Mitte September dieses Jahres 700 Jugendliche und junge Erwachsene. Den Angaben zufolge ist die Umfrage repräsentativ.

R.Zaccone--PV

Empfohlen

Rechtsstreit nach Unfall auf Rennstrecke: BGH gibt Versicherungskundin recht

In einem seit Jahren dauernden Rechtsstreit um Versicherungsschutz nach einem Motorradunfall bei einer Veranstaltung auf einer Rennstrecke hat sich eine Kundin vor dem Bundesgerichtshof (BGH) abschließend durchgesetzt. Der in den allgemeinen Unfallversicherungsbedingungen des Unternehmens vereinbarte Risikoausschluss für auf das Erreichen von Höchstgeschwindigkeit abzielende Fahrtveranstaltungen greife hier nicht, entschied der BGH am Dienstag in Karlsruhe. (Az. IV ZR 251/25)

Neuer Arbeitsminister erhält Ernennungsurkunde von Steinmeier

Nach dem Rücktritt von Bärbel Bas hat der neue Arbeitsminister Alexander Schweitzer seine Ernennungsurkunde erhalten. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreichte dem ehemaligen rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten am Dienstagnachmittag in Berlin das Dokument. Am Mittwochnachmittag legt Schweitzer dann im Bundestag seinen Amtseid ab. Davor nimmt er bereits erstmals an einer Sitzung des Bundeskabinetts teil.

Missbrauchsbeauftragte fordert besseren Schutz von Kindern im Netz

Die Unabhängige Bundesbeauftragte gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen, Kerstin Claus, hat einen besseren Schutz Heranwachsender im Internet gefordert. "Die Risiken im digitalen Raum explodieren", sagte Claus bei der Vorstellung ihres ersten Berichts am Dienstag in Berlin. Tagtäglich würden Kinder und Jugendliche im Netz Opfer sexueller Gewalt und Ausbeutung. So habe schon jeder vierte junge Mensch zwischen 14 und 17 Jahren Cyber-Grooming erlebt. Diese gezielte Online-Kontaktaufnahme sei der Auftakt für sexualisierte Übergriffe.

Arbeitgeber fordern mehr Tempo bei Reformen - Merz wirbt für Zuversicht

Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger hat die Bundesregierung zu raschen Reformen aufgefordert. Grundvoraussetzung für weiteres Wachstum in Deutschland seien "weniger Bürokratie, flexiblere Arbeit, niedrigere Belastungen und ein Staat, der schneller und digitaler wird", sagte Dulger am Dienstag beim Arbeitgebertag in Berlin, wo er Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) einen 20-Punkte-Plan der Arbeitgeber überreichte. Merz bekräftigte seinen Willen zu den "umfangreichsten Reformen seit Jahrzehnten" - und warb zugleich für mehr Zuversicht.

Textgröße ändern: