Pallade Veneta - Absatz von E-Autos bleibt schwach - Besserung im neuen Jahr erwartet

Absatz von E-Autos bleibt schwach - Besserung im neuen Jahr erwartet


Absatz von E-Autos bleibt schwach - Besserung im neuen Jahr erwartet
Absatz von E-Autos bleibt schwach - Besserung im neuen Jahr erwartet / Foto: Ina FASSBENDER - AFP

Der Absatz von Elektroautos ist weiter schwach: Wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am Mittwoch in Flensburg mitteilte, wurden im November knapp 35.200 E-Autos neu zugelassen, das waren fast 22 Prozent weniger als vor einem Jahr, als vergleichsweise starke Zahlen verzeichnet wurden. Der Anteil betrug damit 14,4 Prozent. Bei den Plug-in-Hybriden gab es hingegen einen Anstieg um fast 14 Prozent auf gut 20.600 Neuzulassungen.

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Insgesamt blieb der Neuwagenmarkt weitgehend stabil. So wurden im vergangenen Monat insgesamt 244.544 Pkw neu zugelassen, 0,5 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Im bisherigen Jahresverlauf liegt der Absatz damit weiter leicht unter dem Vorjahresniveau, wie das Beratungsunternehmen EY betonte. Außerdem liegt der Neuwagenmarkt mit minus 18 Prozent demnach weiter deutlich unter dem Vorkrisenniveau von 2019.

"Die Konjunktur schwächelt, und die schlechten Nachrichten aus der Wirtschaft häufen sich", erklärt EY-Experte Constantin Gall. In solchen Zeiten seien die Menschen bei großen Anschaffungen vorsichtig und auch Firmen hielten sich zurück. "Insgesamt bleibt der Neuwagenmarkt damit im Krisenmodus - nun schon im fünften Jahr in Folge." Dass sich die Rahmenbedingungen schnell ändern, sei "sehr unwahrscheinlich".

Bei den Elektroautos rechnet EY zudem damit, dass die Lücke bis zum Jahresende noch größer wird, was vor allem an starken Zahlen in den Vorjahresmonaten angesichts des sich damals abzeichnenden Endes der staatlichen Förderung liegt. Seit Januar wurden demnach hierzulande knapp 350.000 Elektroautos neu zugelassen, das waren 24 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Für das Gesamtjahr prognostiziert EY einen Rückgang um 28 Prozent.

Der Wegfall der staatlichen Förderung für E-Autos Ende vergangenen Jahres "hat dem Markt jede Dynamik geraubt", erklärte EY. Verbrenner blieben deutlich beliebter als Elektroautos und der erhoffte Paradigmenwechsel habe nicht stattgefunden.

Trotzdem rechnet EY im kommenden Jahr mit einem Anstieg der Neuzulassungen bei den E-Autos. "Die Hersteller stehen enorm unter Druck, weil die neuen Emissionsvorgaben nur mit einem hohen Anteil an Elektroautos in der Neuwagenflotte zu erreichen sind", erklärte Gall. Um den Absatz anzukurbeln, senkten einige Hersteller ihre Preise deutlich oder böten günstige Finanzierungen an. Das wiederum gehe aber "auf Kosten der Profitabilität der Hersteller, um die es ohnehin nicht gut bestellt ist", warnte er zugleich.

L.Barone--PV

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