Pallade Veneta - Inflation in Deutschland im Januar bei voraussichtlich 4,9 Prozent

Inflation in Deutschland im Januar bei voraussichtlich 4,9 Prozent


Inflation in Deutschland im Januar bei voraussichtlich 4,9 Prozent
Inflation in Deutschland im Januar bei voraussichtlich 4,9 Prozent

Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im Januar voraussichtlich um 4,9 Prozent gestiegen. Das teilte das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden unter Berufung auf vorläufige Ergebnisse für den noch laufenden Monat mit. Im Dezember hatte die Teuerungsrate im Vergleich zum Vorjahresmonat bei 5,3 Prozent gelegen und den höchsten Stand seit Juni 1992 erreicht.

Textgröße ändern:

Damit bleibe die Inflationsrate trotz wegfallender Basiseffekte "hoch", erklärte das Bundesamt. Im vergangenen Jahr hatten Faktoren wie die 2020 im Kampf gegen die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise gesenkte Mehrwertsteuer und ein zeitweiliger Preisverfall im Vorjahr die Teuerungsrate, die stets einen Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat angibt, noch zusätzlich erhöht. Dieser sogenannte Basiseffekt fällt im Vergleich von 2022 zu 2021 nun allerdings weg, was die Teuerungsrate theoretisch drückt.

Nach Angaben des Bundesamts machen sich derzeit weiterhin vor allem die hohen Energiepreise sowie die Folgen von Lieferengpässen in vielen Wirtschaftsbereichen bemerkbar. Diese führten zu deutlichen Preissteigerungen für Unternehmen beim Einkauf von Ausgangsstoffen.

Demnach lag die Teuerungsrate bei Energie im Januar im Vergleich zum Vorjahresmonat bei 20,5 Prozent, Waren verteuerten sich um 7,2 Prozent. Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich den vorläufigen amtlichen Berechnungen zufolge um fünf Prozent. Die Inflation bei den Wohnungsmieten wurde mit 1,4 Prozent angegeben.

M.Romero--PV

Empfohlen

Kaufhauskette Galeria: Vierte Insolvenz binnen sechs Jahren

Die Kaufhauskette Galeria hat zum vierten Mal binnen sechs Jahren Insolvenz angemeldet. Der Antrag auf Insolvenz sei am Freitagvormittag beim Amtsgericht Düsseldorf eingegangen, sagte eine Sprecherin des Gerichts. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi beklagte die "völlige Ungewissheit für die 12.000 Kolleginnen und Kollegen" in den 83 verbliebenen Filialen.

Freigabe strategischer Ölreserven: EU "bereit für gemeinsames Handeln"

Vor dem Hintergrund steigender Treibstoffpreise und Druck aus den USA hat Brüssel seine grundsätzliche Bereitschaft für eine Freigabe der strategischen Ölreserven erklärt. "Die Europäische Union ist bereit für gemeinsames Handeln im Rahmen der Internationalen Energieagentur (IEA)", sagte eine Sprecherin der EU-Kommission am Freitag. Mit Blick auf eine mögliche Videokonferenz der G7-Staaten am Nachmittag fügte sie hinzu: "Wir werden nun die nächsten Schritte abwarten."

Flexiblere Schlichtungsverfahren: Fluggäste sollen schneller entschädigt werden

Mit einer Neuregelung bei Schlichtungsverfahren will Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) dafür sorgen, dass Fluggäste für eine verspätete oder stornierte Verbindung schneller entschädigt werden können. Ein am Freitag auf den Weg gebrachter Verordnungsentwurf hat ein flexibleres Schlichtungsverfahren zum Ziel.

Kaufhauskette Galeria meldet erneut Insolvenz an

Die Kaufhauskette Galeria hat erneut Insolvenz angemeldet. Der Antrag auf Insolvenz sei am Freitagvormittag beim Amtsgericht Düsseldorf eingegangen, sagte eine Sprecherin des Gerichts. Es ist der vierte Insolvenzantrag binnen sechs Jahren.

Textgröße ändern: