Pallade Veneta - ZDF kündigt weitere TV-Runde vor Bundestagswahl mit Spitzenkandidierenden an

ZDF kündigt weitere TV-Runde vor Bundestagswahl mit Spitzenkandidierenden an


ZDF kündigt weitere TV-Runde vor Bundestagswahl mit Spitzenkandidierenden an
ZDF kündigt weitere TV-Runde vor Bundestagswahl mit Spitzenkandidierenden an / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

Inmitten der Diskussionen über TV-Debatten der Spitzenkandidierenden hat das ZDF ein weiteres Format angekündigt. Wie der Sender am Donnerstag in Mainz mitteilte, sollen sich die Kanzlerkandidatinnen und -kandidaten von SPD, CDU/CSU, Grünen und AfD am 13. Februar in einer 140-Minuten-Sendung "Klartext" Fragen von Bürgerinnen und Bürgern stellen. Die Moderation sollen ZDF-Chefredakteurin Bettina Schausten und "heute journal"-Moderator Christian Sievers übernehmen.

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Teilnehmende wären demnach Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), Unions-Kanzlerkandidat Friedrich Merz, Grünen-Kanzlerkandidat Robert Habeck und AfD-Kanzlerkandidatin Alice Weidel. Zuvor waren zwei TV-Duelle von ARD und ZDF am 9. Februar sowie von RTL und ntv am 16. Februar nur mit Scholz und Merz angekündigt worden. Dies führte zu Unmut bei Grünen und AfD, die den Ausschluss ihrer Spitzenleute kritisierten.

Die Grünen sprachen von Verletzungen der Chancengleichheit und wiesen darauf hin, dass Habeck teils höhere Zustimmungswerte erzielt als Scholz und Merz. Daher solle es eine Dreierrunde von Scholz, Merz und Habeck geben. Einen Vorschlag von ARD und ZDF für ein separates Duell von Habeck und Weidel lehnte der Grünen-Kanzlerkandidat ab. Die AfD drang auf ein Triell von Merz, Scholz und Weidel. Sie wies darauf hin, dass die Partei in Umfragen konstant hinter der Union auf Platz zwei liegt.

ARD und ZDF planen außerdem eine sogenannte "Schlussrunde" mit den Spitzenkandidierenden aller im Bundestag vertretenen Parteien, wie in der ZDF-Mitteilung bekräftigt wurde. Diese soll am 20. Februar stattfinden. Am 28. Januar soll es laut ZDF zudem eine weitere Runde mit Spitzenpolitikerinnen und -politikern aller Parteien über drängende Probleme im Land geben. Dabei sollen auch Zuschauerinnen und Zuschauer Fragen stellen können.

Eine Online-Petition des Netzwerks Campact für ein Triell von Merz, Scholz und Habeck wurde innerhalb von zwei Tagen von mehr als 35.000 Menschen unterzeichnet.

I.Saccomanno--PV

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