Pallade Veneta - Verivox: Mobiles Surfen mit 5G Plus noch nicht tauglich für den Massenmarkt

Verivox: Mobiles Surfen mit 5G Plus noch nicht tauglich für den Massenmarkt


Verivox: Mobiles Surfen mit 5G Plus noch nicht tauglich für den Massenmarkt
Verivox: Mobiles Surfen mit 5G Plus noch nicht tauglich für den Massenmarkt / Foto: Josep LAGO - AFP

Nur wenige Menschen in Deutschland surfen einer Auswertung zufolge bisher im besonders schnellen 5G-Plus-Netz. Das Mobilfunknetz sei zwar breit ausgebaut, es fehlten aber passende Geräte bei den Endnutzerinnen und -nutzern, teilte am Dienstag das Vergleichsportal Verivox mit. Für die allermeisten Anwendungen reicht das bestehende 4G-Angebot demnach ohnehin aus. 5G Plus sei noch "nicht tauglich für den Massenmarkt".

Textgröße ändern:

Auf 90 Prozent der Fläche in Deutschland gibt es den Angaben zufolge mindestens einen Netzanbieter, der mit 5G Plus funkt. "Doch das immer noch hakelige Zusammenspiel aus Netzfrequenzen, Geräten und Software führt dazu, dass nur wenige Smartphones im reinen 5G-Netz funktionieren", erklärte Jörg Schamberg von Verivox. Viele Nutzerinnen und Nutzer deaktivierten ihre Plus-Option wieder, weil sie nicht richtig surfen können. 5G-Verbindungen griffen dann auf Teile der bestehenden 4G-Infrastruktur zurück.

Bei 5G Plus werden Daten in Echtzeit übertragen, was laut Verivox besonders für Online-Spiele und Business-Anwendungen interessant ist. Für die Nutzung braucht es jedoch nicht nur ein kompatibles Gerät, sondern auch eine passende Sim-Karte und eine entsprechende Tarifoption beim Anbieter.

Diese gibt es bei Vodafone und O2, bei der Telekom gibt es eine Gaming-Option mit 5G Plus. 1&1 und kleinere Anbieter haben 5G Plus bisher nicht in ihrem Portfolio. Der Mehrwert für Privatkunden ist nach Verivox-Einschätzung ohnehin "überschaubar". Auch beim Start von 4G habe es Jahre gedauert, bis Geräte und Frequenzen vollständig miteinander kompatibel waren.

M.Romero--PV

Empfohlen

Missbrauchsbeauftragte fordert besseren Schutz von Kindern im Netz

Die Unabhängige Bundesbeauftragte gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen, Kerstin Claus, hat einen besseren Schutz Heranwachsender im Internet gefordert. "Die Risiken im digitalen Raum explodieren", sagte Claus bei der Vorstellung ihres ersten Berichts am Dienstag in Berlin. Tagtäglich würden Kinder und Jugendliche im Netz Opfer sexueller Gewalt und Ausbeutung. So habe schon jeder vierte junge Mensch zwischen 14 und 17 Jahren Cyber-Grooming erlebt. Diese gezielte Online-Kontaktaufnahme sei der Auftakt für sexualisierte Übergriffe.

Arbeitgeber fordern mehr Tempo bei Reformen - Merz wirbt für Zuversicht

Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger hat die Bundesregierung zu raschen Reformen aufgefordert. Grundvoraussetzung für weiteres Wachstum in Deutschland seien "weniger Bürokratie, flexiblere Arbeit, niedrigere Belastungen und ein Staat, der schneller und digitaler wird", sagte Dulger am Dienstag beim Arbeitgebertag in Berlin, wo er Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) einen 20-Punkte-Plan der Arbeitgeber überreichte. Merz bekräftigte seinen Willen zu den "umfangreichsten Reformen seit Jahrzehnten" - und warb zugleich für mehr Zuversicht.

Beauftragte Ataman: Wechseljahre müssen raus aus der Tabuzone

Die Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung, Ferda Ataman, hat mehr Sensibilität und Beachtung für das Thema Wechseljahre gefordert - und zwar im Gesundheitsbereich, am Arbeitsplatz und in der Forschung. "Das Thema Frauengesundheit wurde lange vernachlässigt. Im Mittelpunkt der medizinischen Forschung stand der Mann", erklärte Ataman am Dienstag. Wie wenig das Wohlbefinden von Frauen medizinisch beachtet werde, sei "gut am Beispiel der Wechseljahre erkennbar".

IWF erwartet mehr Wirtschaftswachstum für Deutschland - Warnung vor Abwärtsrisiken

Der Internationale Währungsfonds (IWF) setzt seine Wirtschaftsprognose für Deutschland und die Weltwirtschaft hoch. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) wächst im laufenden Jahr voraussichtlich um 1,3 Prozent, wie aus dem am Dienstag beim IWF-Jahrestreffen in Bangkok veröffentlichten Weltwirtschaftsausblick hervorging. Das sind 0,6 Prozentpunkte mehr als noch im Juli prognostiziert. Auch seine Erwartung für die globale Wirtschaftsleistung hob der IWF leicht um 0,1 Prozentpunkte auf 3,1 Prozent an - warnte aber vor Abwärtsrisiken.

Textgröße ändern: