Pallade Veneta - Özdemir sagt strikte Eindämmung der Maul-und-Klauenseuche zu

Özdemir sagt strikte Eindämmung der Maul-und-Klauenseuche zu


Özdemir sagt strikte Eindämmung der Maul-und-Klauenseuche zu

Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) hat eine strikte Eindämmung der Maul-und-Klauenseuche zugesagt. "Wir haben alle Vorsichtsmaßnahmen getroffen, zusammen mit dem Land Brandenburg und Berlin", sagte Özdemir am Mittwochabend in den ARD-"Tagesthemen". Er hofft, dass es bei dem einen aus Brandenburg gemeldeten Ausbruch bleibt. "Das ist schon schlimm genug. (…) Ansonsten sind die wirtschaftlichen Folgen kaum absehbar", sagte der Grünen-Politiker.

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Laut Özdemir liegt es zunächst in der Verantwortung der Bundesländer, die wirtschaftlichen Einbußen der Landwirte aufzufangen. Die Tierhalter würden über die sogenannte "Seuchenkasse" entschädigt, sagte der Minister.

Hinsichtlich der Auswirkungen auf den Export sei eine Ausbreitung der Seuche dramatisch, sagte der Bundeslandwirtschaftsminister. Er sei in direkten Gesprächen unter anderem mit Großbritannien, um Transparenz und Entschlossenheit in der Bekämpfung zu versichern. Deutschland sei ein Land, auf dessen Wort man sich verlassen könne.

Die Maul- und Klauenseuche (MKS) war am Freitag auf einem Hof im brandenburgischen Landkreis Märkisch-Oderland festgestellt worden; drei Wasserbüffel starben an der Seuche, nachdem es zuvor in Deutschland jahrzehntelang keine Fälle gegeben hatte. Elf weitere Tiere desselben Betriebes wurden anschließend vorsorglich getötet. Weitere Fälle der Krankheit wurden seitdem nicht festgestellt. Großbritannien, Mexiko und Südkorea kündigten wegen des Ausbruchs Importbeschränkungen an, das EU-Land Polen verstärkte die Kontrollen an der Grenze zu Deutschland.

Özdemir äußerte sich in den "Tagesthemen" auch zu den Bauernprotesten, die nun genau ein Jahr zurückliegen. "Ich glaube, dass wir wichtige Sachen angestoßen haben", sagte er. Aber "natürlich werden meine Nachfolger, Nachfolgerin noch einiges zu tun haben".

H.Ercolani--PV

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