Pallade Veneta - Hohe Kakaopreise: Gewicht mehrerer Milka-Tafeln wird auf 90 Gramm reduziert

Hohe Kakaopreise: Gewicht mehrerer Milka-Tafeln wird auf 90 Gramm reduziert


Hohe Kakaopreise: Gewicht mehrerer Milka-Tafeln wird auf 90 Gramm reduziert
Hohe Kakaopreise: Gewicht mehrerer Milka-Tafeln wird auf 90 Gramm reduziert / Foto: Issouf SANOGO - AFP/Archiv

Schlechte Nachrichten für Schokoladenliebhaber: Angesichts des gestiegenen Kostendrucks reduziert der Konzern Mondelez den Inhalt einiger seiner Milka-Tafeln. Der Anstieg der Kakaopreise sowie die hohen Kosten für Energie, Verpackung und Transport führten dazu, "dass die Herstellung unserer Produkte weiterhin sehr viel teurer ist", erklärte Mondolez am Donnerstag.

Textgröße ändern:

"Infolge dieses schwierigen Umfelds mussten wir die Entscheidung treffen, das Gewicht einiger unserer Milka Tafeln, sowohl im Standard- als auch im Großtafelsegment, anzupassen". Das Unternehmen bestätigte damit einen Bericht der "Lebensmittel Zeitung".

Die Maßnahme betrifft unter anderem die Sorten Alpenmilch, Noisette, Zartherb und Weiß, deren Inhalt von 100 Gramm auf 90 Gramm schrumpft. Auch das Gewicht mehrerer Großtafeln wird von bisher 270 Gramm auf 250 Gramm reduziert. Bei einigen Sorten wie Dark Milk, Luflée oder Oreo Sandwich lag der Inhalt bereits zuvor bei weniger als 100 Gramm.

Mondolez betonte, Änderungen von Produktgrößen würden "sehr sorgfältig" abgewogen und nur vorgenommen, "wenn es unvermeidbar ist.

Die Kakaopreise an der New Yorker Rohstoffbörse hatten sich im vergangenen Jahr um 161 Prozent erhöht. Mitte Dezember stiegen sie auf einen Rekord von 10.100 Dollar pro Tonne. Schon 2023 waren die Kakaopreise um 70 Prozent gestiegen.

Der Schweizer Luxusschokoladenhersteller Lindt & Sprüngli kündigte kürzlich angesichts der hohen Kosten für Kakao Preiserhöhungen für seine Produkte an.

Auch der Schokoladenhersteller Ritter hatte im Herbst seine Preise erhöht. Der Hersteller der Marke Ritter Sport teilte am Donnerstag mit, er blicke aufgrund der hohen Rohstoffkosten beim Kakao "auf ein schwieriges Geschäftsjahr zurück". Der Umsatz sei zwar von 561 Millionen Euro im Jahr 2023 auf 605 Millionen Euro gestiegen. Dennoch sei die Ertragslage "nicht zufriedenstellend", erklärte das Unternehmen aus Waldenbuch bei Stuttgart.

D.Vanacore--PV

Empfohlen

IWF hebt Wirtschaftsprognose für Deutschland auf 1,3 Prozent an

Der Internationale Währungsfonds (IWF) setzt seine Wirtschaftsprognose für Deutschland und die Weltwirtschaft hoch. Der IWF rechnet nun damit, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) im laufenden Jahr um 1,3 Prozent wächst, wie aus dem am Dienstag beim IWF-Jahrestreffen in Bangkok veröffentlichten Weltwirtschaftsausblick hervorging. Das sind 0,6 Prozentpunkte mehr als noch im Juli prognostiziert und stimmt mit der Prognose der Bundesregierung überein. Auch seine Erwartung für das globale Wirtschaftsleistung hob der IWF leicht um 0,1 Prozentpunkte auf 3,1 Prozent an.

Mit Picknick-Korb: Neue E-Ente auf Pariser Automesse vorgestellt

Auf der Bremse ist eine Schildkröte abgebildet, auf dem Gaspedal ein Hase: Die neue E-Ente, eine elektrische Neuauflage des erfolgreichen 2CV-Modells von Citroën, ist voll von solchen Details. Ein knallroter Prototyp mit gelbkarierten Sitzen wurde am Montag bei der Pariser Automesse in Anwesenheit des Schauspielers Omar Sy vorgestellt.

Mit Picknick-Korb: Neue E-Ente auf Pariser Automesser vorgestellt

Auf der Bremse ist eine Schildkröte abgebildet, auf dem Gaspedal ein Hase: Die neue E-Ente, eine elektrische Neuauflage des erfolgreichen 2CV-Modells von Citroën, ist voll von solchen Details. Ein knallroter Prototyp mit gelbkarierten Sitzen wurde am Montag bei der Pariser Automesse in Anwesenheit des Schauspielers Omar Sy vorgestellt.

CDU will Stromsteuer "für alle" auf EU-Minimum absenken: Merz sieht "Spielräume"

Die CDU will zur Entlastung der Verbraucher die Stromsteuer "für alle" auf das europäische Minimum absenken und damit eine Zusage aus dem vergangenen Jahr einhalten. Das kündigte Parteichef Friedrich Merz am Montag in Berlin an und sagte, dafür sollten nun "finanzielle Spielräume im Haushalt" genutzt werden. Diese könne es geben, "wenn sich das Wachstum verfestigt und verstetigt", sagte der Kanzler.

Textgröße ändern: