Pallade Veneta - Studie: 38 Prozent der Rentner arbeiten weiter - vor allem viele ehemals Selbstständige

Studie: 38 Prozent der Rentner arbeiten weiter - vor allem viele ehemals Selbstständige


Studie: 38 Prozent der Rentner arbeiten weiter - vor allem viele ehemals Selbstständige
Studie: 38 Prozent der Rentner arbeiten weiter - vor allem viele ehemals Selbstständige / Foto: LOIC VENANCE - AFP/Archiv

Auch nach dem Renteneintritt arbeiten viele Menschen in Deutschland weiter: 38 Prozent der Rentnerinnen und Rentner sind neben der Altersrente erwerbstätig, wie eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ergibt. Bei den ehemals Selbstständigen sind es mit gut zwei Dritteln (70 Prozent) deutlich mehr als bei früher abhängig Beschäftigten - von ihnen macht etwa ein Drittel nach der Rente weiter.

Textgröße ändern:

Bei den Männern ist der Anteil mit 41 Prozent etwas höher als bei den Frauen mit 35 Prozent, wie aus der am Donnerstag veröffentlichten Studie hervorgeht. Menschen mit Studium arbeiten demnach häufiger nach dem Renteneintritt weiter als Beschäftigte mit Berufsausbildung oder ungelernte Arbeiterinnen und Arbeiter. Bei vielen ähnelt die Tätigkeit nach dem Renteneintritt auch der vorherigen - etwa in der Land- und Forstwirtschaft, in Gesundheitsberufen, in geisteswissenschaftlichen und künstlerischen Berufen. Deutlich weniger sind es beispielsweise in Sicherheits- oder IT-Dienstleistungsberufen.

Insgesamt gehen laut IAB heute mehr ältere Menschen einer Arbeit nach als noch vor zehn Jahren. So stieg die Erwerbstätigkeit der 60- bis 64-Jährigen von 50 Prozent in 2013 auf 65 Prozent in 2023. Bei Menschen zwischen 65 und 69 stieg sie von 13 auf 20 Prozent. "Eine noch höhere Erwerbsbeteiligung bei über 60-Jährigen gibt es nur in wenigen Ländern wie Estland oder Schweden", erklärte das IAB. Grund dafür sei unter anderem die angehobene gesetzliche Regelaltersgrenze auf 67 Jahre in Deutschland.

Die Studie beruht nach Angaben des IAB auf Daten des Nationalen Bildungspanels. Dabei handelt es sich um eine jährliche Befragung von in Deutschland lebenden Erwachsenen. Bei der Analyse wurden demnach alle Beschäftigungsarten vor dem Renteneintritt sowie alle Erwerbstätigkeiten von Rentnerinnen und Rentnern unabhängig von deren Dauer und Stundenumfang bis zu zehn Jahre nach Renteneintritt betrachtet.

A.Fallone--PV

Empfohlen

Mit Picknick-Korb: Neue E-Ente auf Pariser Automesse vorgestellt

Auf der Bremse ist eine Schildkröte abgebildet, auf dem Gaspedal ein Hase: Die neue E-Ente, eine elektrische Neuauflage des erfolgreichen 2CV-Modells von Citroën, ist voll von solchen Details. Ein knallroter Prototyp mit gelbkarierten Sitzen wurde am Montag bei der Pariser Automesse in Anwesenheit des Schauspielers Omar Sy vorgestellt.

Mit Picknick-Korb: Neue E-Ente auf Pariser Automesser vorgestellt

Auf der Bremse ist eine Schildkröte abgebildet, auf dem Gaspedal ein Hase: Die neue E-Ente, eine elektrische Neuauflage des erfolgreichen 2CV-Modells von Citroën, ist voll von solchen Details. Ein knallroter Prototyp mit gelbkarierten Sitzen wurde am Montag bei der Pariser Automesse in Anwesenheit des Schauspielers Omar Sy vorgestellt.

CDU will Stromsteuer "für alle" auf EU-Minimum absenken: Merz sieht "Spielräume"

Die CDU will zur Entlastung der Verbraucher die Stromsteuer "für alle" auf das europäische Minimum absenken und damit eine Zusage aus dem vergangenen Jahr einhalten. Das kündigte Parteichef Friedrich Merz am Montag in Berlin an und sagte, dafür sollten nun "finanzielle Spielräume im Haushalt" genutzt werden. Diese könne es geben, "wenn sich das Wachstum verfestigt und verstetigt", sagte der Kanzler.

Verwirrung um von Trump verkündete "Energie-Waffenruhe" - Kiew meldet neue russische Angriffe

Verwirrung um die von US-Präsident Donald Trump verkündete "Energie-Waffenruhe" im Ukraine-Krieg: Russland hat das Inkrafttreten einer solchen Einigung am Montag nicht bestätigt und nach Angaben Kiews erneut Energie-Anlagen in der Ukraine angegriffen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte, Kiew werde "reagieren", sollte sich Moskau nicht an die Waffenruhe halten. Die EU verhängte im wegen des russischen Angriffskriegs Sanktionen gegen zusätzliche fast 1600 Verantwortliche und Organisationen.

Textgröße ändern: